Lamentations of the Flame Princess

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Quarkbrot

18, Männlich

Beiträge: 367

Re: Lamentations of the Flame Princess

von Quarkbrot am 27.02.2015 01:57

Einen Kommentar schreibe ich lieber hier, werde dein Blog aber auf jeden Fall in Zukunft im Auge behalten
 Danke für die Ausführliche Antwort und den Verweis auf den Blogbeitrag. Grundsätzlich wusste ich schon das Old-School Spiele was für mich sind, seit der gute Glgnfz mal eine Runde "Labyrinth Lord" geleitet hat die eine Menge Spaß gemacht hat, doch das hat mich jetzt noch einmal bekräftigt.
Werde mir "Loftp" auf jeden Fall mal zulegen, alleine um die ganzen, ziemlich cool wirkenden Abenteuer spielen zu können ohne die Gegner an ein anderes Regelsysthem anpassen zu müssen (Ich will "A red & pleasent land" jetzt ! Aber das Ding ist ja fast so teuer wie ein eigenes Regelwerk....)

                         
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Athair

90, Männlich

Beiträge: 442

Re: Lamentations of the Flame Princess

von Athair am 27.02.2015 12:12

Aber das Ding ist ja fast so teuer wie ein eigenes Regelwerk....

Dafür bietet es auch eine Menge, die andere Rollenspielbücher - auch Regelwerke - nicht liefern:

1) Artwork von Zak S, das die Grenzen von bloßer Illustration einreißt.
2) Clevere Farbnutzung, die die Stärken von "Vollfarbe" und "Schwarz/Weiß" vereint.
3) Aufmachung, die manche Deluxe/Collector's-Edition anderer RSP-Produkte vor Neid erblassen lassen.
4) A Red and Pleasant Land funktioniert als Settingbuch.
5) Aber auch als als Bastelbuch.
6) ARaPL ist wirklich übersichtlich sturkturiert mit tollem Inhaltsverzeichnis, das einen Index überflüssig macht.
7) Es ist als Nachschlagewerk am Spieltisch zu gebrauchen.


Da gibt's ein Interview mit Zak zu ARaPL und hier einige ausführliche Eindrücke.

Alternativtext

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.02.2015 12:21.

La_Cipolla

29, Männlich

Beiträge: 521

Re: Lamentations of the Flame Princess

von La_Cipolla am 27.02.2015 14:08

Ich kann übrigens auch nicht viel mit der OSR anfangen, zumindest nicht langfristig (ein One-Shot oder sowas ist immer gut ;D). Das Schöne an LotFP ist aber wie gesagt gerade auch, dass man die Abenteuer und Settings relativ problemlos für andere Systeme benutzen kann. Vor allem andere D&D-Derivate. Sachen wie D&D4, die großen Wert auf Balance u.ä. legen, erfordern dabei natürlich mehr Arbeit.

Ich würde das Ganze wohl immer mit D&D5 spielen, dafür ist es echt fast schon perfekt.

Und ja, A Red & Pleasant Land ist TEUER für so ein kleines Buch, selbst mit Stoff außen dran. =D Würde ich auch nicht schönreden wollen. Ich schließe mich aber der Meinung an, dass es sein Geld ganz subjektiv locker wert ist.

Los Muertos, ein Rollenspiel mit Skeletten - Inklusive Thread am Nerdpol!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.02.2015 14:10.

Orakel

34, Männlich

Beiträge: 459

Re: Lamentations of the Flame Princess

von Orakel am 27.02.2015 17:46

Zu sagen das alle Retro Clone das selbe Spiel sind ist mMn etwas sehr simpel ausgelegt.

Es verkürzt aber einen zentralen Punkt auf das wesentliche: Letzten Endes nutzen alle Retro-Clone das gleiche "Kernel". Und daraus entspringt dann auch die entsprechende Haltung, dass man offengelassene Regelunklarheiten bastelnderweise verhausregeln muss. (D&D4 und Pathfinder-Spieler würden da eher verzweifeln, weil sie eher ein fertiges Regelelement haben wollen, dass sich in die anderen einfügt.)
Und das ist dann letzten Endes der Punkt, warum man LotfP-Material ohne größere Probleme eben auch für LabLord verwenden kann. (Die beiden tun sich eben nicht so viel.)

Leicht OT: Scorp's Standpunkt zu OSR ist so weit weg vom Thema, das er niemanden, der Interresse an OSR hat, weiterhelfen könnte. Das ist nicht böse gemeint, aber ich frage als Opel OSR Interessierter auch keinen VW D&D4 Fan nach seiner Meinung zum neuen Corsa LotfP Regelwerk und erwarte eine Antwort die mich weiterbringt.

Scorps Standpunkt ist aber reflektiert genug, dass er sagen kann, woher seien Abneigung gegenüber den entsprechenden Systemen kommt. Er bricht die Schwierigkeit eben auf die Evolution runter, die hinter dem D&D-System steckt. (Etwas, dass dem Typen aus Quarkbrots Video zwar Ansatzweise bewusst ist, so das er sagt, dass das Spiel für jemandem, der an der OSR interessiert ist eventuell was taugt. Danach verfällt er aber in ein eher Sinnloses Klein-Klein der einzelnen Regelelemente, die die Retro-Clone gerade ausmachen. - Natürlich immer unter dem Standpunkt, dass Pathfinder da latürnich bessere Regellösungen von den Ansätzen her hat.)

Auf Scorps Position zurückzugreifen zeigt also durchaus sehr gut auf, warum bestimmte Qualitäten der Retro Clone, die ja von der Szene durchaus geschätzt werden, von anderen Leuten wiederrum kritisiert werden. Und es zeigt auf, dass die Kritik an den Retro Clonen eben weder spezifischer Natur an einzelnen Fallbeispielen ist, noch dass sie neu ist, sondern sich durch die komplette Retro Clone-Szene letzten Endes zieht.

Ich geh dann mal bloggen.

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Athair

90, Männlich

Beiträge: 442

Re: Lamentations of the Flame Princess

von Athair am 10.03.2015 01:40

Scorps Standpunkt ist aber reflektiert genug, dass er sagen kann, woher seien Abneigung gegenüber den entsprechenden Systemen kommt. Er bricht die Schwierigkeit eben auf die Evolution runter, die hinter dem D&D-System steckt. (Etwas, dass dem Typen aus Quarkbrots Video zwar Ansatzweise bewusst ist, so das er sagt, dass das Spiel für jemandem, der an der OSR interessiert ist eventuell was taugt.[...]) -  von Orakel am 27.02.2015 17:46
Das mit der Evolution steht aber auch eher zwischen den Zeilen. Direkten Bezug darauf nimmt Scorp jedenfalls nicht.
Insgesamt ... werde ich aus Scorps Rezi nicht so recht schlau. Vielleicht deswegen, weil einige seiner Einschätzungen logisch möglich aber nicht zwingend sind und ein untermauerndes Geschmacksurteil fehlt. Alternativ finden sich auch vereinzelt als Einschätzung getarnte Geschmacksurteile. (So wird z.B. die Zufallsgenerierung für die Zielsetzung des Spiels als angemessen erklärt, die sich daraus - hinsichtlich der "Spielstärke" der SC - ergebenden Unterschiede stoßen dann aber doch auf Kritik.)

Ansonsten vermisse ich bei Scorp ganz klar den Beurteilungsrahmen. An die zum Bewertungskriterium erhobenen Aussage - "Zurück zu den Ursprüngen des regelarmen Fantasy-Rollenspiels" - hält er sich nämlich letztlich nicht. Als Beurteilungsmaßstab meine ich ein Konglomerat aus folgenden Elementen ausmachen zu können: Neuere D&D-Versionen/Varianten, das Buch als für sich stehendes Regelwerk, Regelarmut, moderne DungeonCrawl-Spiele, die Design-Paradigemen der 2000er: Balancing & einheitliche Spielmechanismen, Nostalgiefaktor. 

Auch das Fazit weiß dann am Ende nicht so recht, was es eigentlich sagen will.
(Wahrscheinlich hätte es geholfen, die beiden letzten Sätze wegzulassen.)

Wie dem auch sei: Es ist durchaus nützlich darauf hinzuweisen, dass es die Frage gibt:
Brauchen wir Retro-Clone [und OSR-Spiele] überhaupt? - von Orakel am 26.02.2015 21:56
Insbesondere, weil die Antworten darauf nicht selten so ratlos wie die von Scorp oder so von verärgertem Umverständnis geprägt wie die von Sascha Kersten ausfallen. Um die richtig einordnen zu können muss man aus solchen Rezensionen folgendes Herauslesen können: Die Rezensenten haben wenig Sinn/Verständnis für angemessene Beurteilungskriterien.
(Sowas gibt es übrigens auch für andere Arten von Rollenspielen. Besonders darunter leiden neben Indie-Freiformspiele [RISUS, Wushu] auch Bastelsysteme [HERO, GURPS] oder W100-Spiele [Runequest, Rolemaster, Hârnmaster]).




Es verkürzt aber einen zentralen Punkt auf das wesentliche: Letzten Endes nutzen alle Retro-Clone das gleiche "Kernel". Und daraus entspringt dann auch die entsprechende Haltung, dass man offengelassene Regelunklarheiten bastelnderweise verhausregeln muss. - von Orakel am 27.02.2015 17:46
Würde ich anders sagen: OSR-Spiele (denn LotFP ist wie DCC RPG - anders als LabLord kein! Retro-Klon) benutzen ähnliche Kernsysteme (die auf einem Prä-3.0, bzw. Prä-2.5 basieren). Da können dann noch alle möglichen anderen Ideen (Sword & Sorcery statt vanilla D&D-Fantasy, 3.X-Ansätze, ...) drinstecken. Zentral an OSR-Spielen scheint mir eher die Spielphilosophie zu sein. Hausregeln oder "rulings not rules" sind da nur zwei Elemente. Noch dazu welche, die sich rein auf die Ebene der (Einzel-)Regeln bezieht.


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Athair

90, Männlich

Beiträge: 442

Re: Lamentations of the Flame Princess

von Athair am 10.03.2015 02:02

... im übrigen werde ich demnächst an meinen LotFP-Sachen weiterbasteln.
Unter anderem werden die Klassen verändert werden.

Als erstes wird der Alchemist als spielbare Charakterklasse dazukommen - als weniger zauberkundige Magiervariante.
Den klassischen Kleriker werde ich wohl streichen und aus seinen Überresten 2 neue Klassen erstellen:

  • Hexenjäger (irgendwo zwischen Solomon Kane & Kuni Shugenja) mit stark limitierten magischen Kräften und den
  • Wandermystiker (Kleriker mit Freiformgebeten) der eher den Scholaren-Weg geht.

... vielleicht wird der Hexenjäger aber auch ein weiterführender Pfad für z.B. den Kieger, der sobald der Hexenjäger wird seine Angriffsprogression gegen geringe magische Kräfte tauscht. Oder das wird eine Klasse, in die jeder Nicht-Magier/Elf ab Stufe 3 permanent wechseln kann. Mal schauen.

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EinfachNurA

35, Männlich

Beiträge: 997

Re: Lamentations of the Flame Princess

von EinfachNurA am 28.09.2017 11:37

Achtung, übelste Thread-Nekromantie:

Vielleicht interessiert es den ein oder anderen, bei bundle of holding gibt es mal wieder einn LotFP-Bundle:
LotFP-Bundle 2

Gruß
EinfachNurNekromant

EinfachNurAs Blog  
"Ohne A wären wir nicht nur alle aufgeschmissen, das Leben wäre auch weniger schön." - SirPadras

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Athair

90, Männlich

Beiträge: 442

Re: Lamentations of the Flame Princess

von Athair am 10.10.2017 23:25

Man kann übrigens jetzt ne sehr gelungene Folge vom Escapodcast zu dem Spiel hören.
Das vermittelt eigentlich nen ganz guten Eindruck. (Uneigentlich sprechen sie v.a. über die Produkte und Spielkonzepte weniger über eigene Spielerelbnisse. Dazu soll aber noch was folgen.)

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