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Orakel

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Re: André Wiesler verstorben

von Orakel am 29.11.2017 16:50

Ich bin dem Mann, glaube ich, etwa zweimal über den Weg gelaufen, seid ich angefangen habe, mich etwas intensiver mit der deutschen Rollenspiel-Szene auseinanderzusetzen. Einmal nur so im Vorbeigehen auf irgendeiner Messe, das andere mal aber ganz gezielt auf einer Vorlesung auf der damals noch in Dortmund stattfindenden RatCon. (Die Vorlesung war zu Disturbania, was ich damals nicht im Gepäck hatte, weil ich mir das Buch an die falsche Adresse hatte liefern lassen. Im Gepäck hatte ich seinen Shadowrun-Roman "Böses Erwachen", den ich mir habe signieren lassen. Von daher kann man sich denken, wie lange das schon her ist.)
Den Eindruck, den ich damals gewonnen habe, war der eines sehr freundlichen Mannes. (Was durchaus auch von seinen Auftritten in den sozialen Medien später erstmal bekräftigt wurde. Aber wie man sich denken kann: Das ist ein sehr oberflächlicher Eindruck.)

Was man ihm definitiv Anrechnen muss ist, dass er als einer der kreativen Macher eine ganze Menge für die Szene auf die Beine gestellt hat. Und da wird jetzt vermutlich einiges erstmal wieder wegbrechen.

(Von daher war ich gerade ein wenig erschrocken, als die Meldung auf Facebook heute die Runde gemacht hat und sehr viele - stellenweise auch nicht mehr in der Szene aktive - ehemalige Weggefährten Wieslers ihre Betroffenheit zum Ausdruck gebracht haben.

Ich geh dann mal bloggen.

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Orakel

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Re: Zur Lage der Rollenspielbranche

von Orakel am 11.10.2017 17:07

Fame!

Naja: Der Nerdpol ist halt in den letzten Jahren aufgefallen. Und der gefüht niedrigere Altersdurchschnitt lässt sich halt auch so nicht Leugnen. Der Kritikpunkt von D.Athair ist halt nur, dass wir alle irgendwann aus den Augen verloren haben, wer wann wie und wo zum ersten Mal als Nickname aufgetaucht ist. (Das Problem, dass man mit steigender Aktivität die jeweiligen Wechselwirkungen übersieht, die sowas auf die einzelnen Communitys haben kann.)

Was man soweit mal festhalten kann: Amazon IST für Verlage (UND Händler) ein riesen Problem.

Das würden heutzutage wohl die wenigsten leugnen. Das Hauptproblem ist aber auch, dass wir uns jetzt am Ende einer Entwicklung befinden, an der die wenigsten noch wirklich etwas reißen könnten. (Ich würde zwar auch lieber das Angebot vor Ort nutzen, aber in den meisten Fällen gibt es den flgs schlicht und ergreifend nicht oder nicht mehr.)
Der Sphaerenmeister ist eine Möglichkeit, aber auch Roland kann nicht immer alles abdecken. (Von daher greift man selbst wenn man den A********-Versand vermeiden will irgendwann aus verzweiflung auf diesen zurück.)

Ich geh dann mal bloggen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.10.2017 17:13.

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Re: Vampiere Larp Gruppensuche

von Orakel am 28.08.2017 11:24

Euch ist schon klar, daß eine Diskussion zu Begrifflichkeiten nicht wirklich bei der Suche nach einer Live-Rollenspielrunde hilft??

Dir ist schon aufgefallen, dass wir zuerst einen entsprechenden Hinweiß auf die Suchbegriffe gegeben haben und danach den Thread hier ein wenig für Erfahrungsaustausch gehighjacked haben? (Im übrigen halte ich den Stadtnamen für eher Problematisch, falls die Live-Szene trotz des von Teylen angedeutetem "Jungblutes" nicht spontan einen Riesenwuchs erlitten hat... ich bin mir nämlich nicht sicher, ob google dermaßen gut vorsortieren kann, dass dann regional nahe Gruppen entsprechend aufgezählt werden.)

... bei allen Runden die ich kenne, muß man zum mitspielen eingeladen werden, was meine persönlichen Chancen immer auf Null gesenkt hat, aber diese Dekadenz gepaart mit Kritikunfähigkeit muß ja nicht auf alle Städte zutreffen.

Ah... ich bin wohl zu sehr verwöhnt worden aus meiner Zeit: Die SL von Chronik Schattenspiel hat sich zwar immer zuerst mit dem Spieler auseinandergesetzt, um dessen Charakterkonzept abzuklopfen, aber tendenziell war da keine "Einladungsgeschichte" mit drangehängt.

Ich geh dann mal bloggen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.08.2017 11:28.

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Re: Vampiere Larp Gruppensuche

von Orakel am 27.08.2017 23:13

Die Trennung ist eher Vampire Live zu Fantasy Larp.

Ich geh dann mal bloggen.

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Re: Vampiere Larp Gruppensuche

von Orakel am 27.08.2017 20:45

Ansonsten kommt es sehr darauf an, wo du herkommst und wo deine Schmerzgrenze zur Anreise liegt.

Ich glaube das wird jeder sehr schnell für sich selbst festellen können/müssen/dürfen. Ich kann mich allerdings auch noch daran erinnern, dass einige Leute einen sehr großen Anreiseaufwand betrieben haben, nur um für das Spiel einmal im Monat in Münster aufzuschlagen.

Und ich glaube nicht wirklich, dass hier eine Rivalität zur Begriffsspaltung geführt hat.

Ich geh dann mal bloggen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.08.2017 20:46.

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Re: Vampiere Larp Gruppensuche

von Orakel am 27.08.2017 20:37

Also die einfachste Variante ist "Vampire Live" in google einzutragen. Danach schaust du dann, auf welche Seiten die Suchergebnisse das Ganze weiterverlinken. (Ich weiß, dass eine Domäne in Münster existieren müsste und das es zumindest vor ein paar Jahren eine im stuttgarter Raum gab.) Zumindest gabe es in meiner aktiven Zeit keine große, zusammenhängende Organisation und Kooperation zwischen den einzelnen Live-Domänen. Die waren allesamt jeweils für sich alleine. (Was unter anderem auch dazu führte, dass Münster zeitweise drei voneinander Unabhängig organisierte Gruppen zur gleichen Zeit hatte.)

Der Rest ist so eine Sache: Hier in Deutschland hatte die "Vampire Live"-Szene eine Abneigung zu den "Mind Eye Theatre"-Regeln, weswegen sehr viele Domänen eigene Regelwerke* besaßen. Von daher kann es unterschiedliche Lösungsansätze zu den jeweiligen Disziplin-Darstellungen geben. ("Chronik Schattenspiel", auf der meine Erfahrungen basieren, hatte ein Set von Gesten entwickelt, die darstellten, was jetzt genau für eine Disziplin im Einsatz war. Der visuelle Part von Auspex war dann Beispielsweise eine bestimmte Anzahl von Fingern aufs Auge gelegt, um die Disziplin-Stufe gerade darzustellen. Von daher mussten jeweils kurzzeitig entsprechende Ansagen OT gemacht werden, was jetzt der Phase war.)


*kurze Zusatzanmerkung: Chronik Schattenspiel baute Beispielweise auf dem s.g. "Berliner Regelwerk" auf.

Ich geh dann mal bloggen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.08.2017 20:42.

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Re: (Vampire) Anfänger sucht Orientierung

von Orakel am 24.05.2017 02:09

Requiem ist eine Neuauflage die auch eine andere hintergrundgeschicht hat.

Mir wollen sich gerade irgendwie die Fußnägel hochrollen. (Ich weiß aber zumindest, was du damit meinst. Trotzdem klingt das einfach nur ... falsch.)

Also, nochmal um alle Klarheiten zu beseitigen:

Vampire: The Masquerade : Ist die s.g. "old World of Darkness". Das Setting ist ein kontemporärer Hintergrund, der im zentralsten Element ein Warten auf den Weltuntergang darstellt und darumherum noch den Kampf der Ahnen verfeindeter Lager abbildet. (Und darauf aufbauend das Überleben der jungen Vampire, welche die SCs sind, innerhalb dieses Jihads zwischen den Sekten.) Das Ganze ist als eine Weltweite Verschwörung auf großer Skala ausgelegt. (Mit dem s.g. Storyteller-System als Regelbasis.)

Vampire: Dark Ages oder Dak Ages: Vampire ist die entsprechende Auskopplung dieses Maskerade-Settings, das aufs Mittelalter ausgelegt worden ist.

In beiden Fällen des Storyteller-Systems empfielt es sich entweder auf DriveThruRPG nach dem englischen Original als Print on Demand oder bei Ulisses Spiele nach der deutschen Übersetzung der jeweiligen 20th Aniversary-Edition zu suchen. (Aber das haben meine Vorredner ja bereits entsprechende von sich gegeben.

Dann zu Vampire Requiem: Das ist die s.g. "new World of Dakness" respektive "Chronicles of Darkness" wie es mittlerweile heißt. Requiem basiert auf einer aufgebohrtem und weiterentwickelten Regelmechanik, dem Storytelling-System. In Requiem geht es zwar auch um einen Kampf der Vampire untereinander, aber der ist wirklich in einem begrenztem Radius abgesteckt. Requiem ist eine modulare Sandbox, die dir so wenig Setting-Gerüst zur verfügung stellt, wie es nur eben geht. Hier sollst du tatsächlich selbst Hand anlegen und deine eigene Wahrheit irgendwo in der Stadt verstecken. (Hier bist du vollständig auf Drivethrurpg und deren Print on Demand angebot angewiesen, weil es derzeit zumindest, nichts mehr entsprechend auf Deutsch gibt... und die paar übersetzten Bände der ersten Edition von Requiem sind vernachlässigbar.)

Als historischen "Ableger" hatte Requiem mit "Requiem for Rome" ein entsprechend im alten Rom aufgebautes Setup.

Und falls meine Winke mit den Zaunpfälen hier noch nicht follständig genug waren, sei ganz explizit nochmal gesagt: Maskerade und Requiem sind zueinander inkompatibel.

Edith sagt:
Die von Newman angesprochene Jubiläumsausgabe enthalt auch nur ziiemlich viel Regelkram und Auswahl, aber konkret deutlich weniger Hintergrundinformationen zur Spielwelt.
Wobei wir da aber schon seid über einem Jahrzehnt deutlich besser dran sind, was den Hintergrund angeht, als ich noch um 2004 rum, als ich auf Maskerade das erste mal aufmerksam geworden bin. Mit der Wiki-Kultur heutzutage kriegst man ja schließlich für so ziemlich alles das passende Grundwissen auf dem Silbertablet serviert.

(Ich musste mir das alles noch mühseligst über diverse Foren und Fansites anlesen und zusammengooglen.)

Ich geh dann mal bloggen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.05.2017 02:15.

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Re: Grade gekauft!

von Orakel am 10.05.2017 03:53

Posthum veröffentlicht und mit reichlich verspätung endlich auch in meinem CD-Regal angekommen.
Die vierte WarDoctor-Box von BigFinish und somit das letzte Projekt an dem John Hur tnoch mitwirken konnte.

Ich geh dann mal bloggen.

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Re: C20 - CtD 20th Anniversary Edition

von Orakel am 03.05.2017 03:14

Aber verstehe ich das richtig das wenn ich eine physikalische Ausgabe haben will die Deluxe Version für 105$ +40$ shipping bestellen muss? Puh..

Nur wenn du während des entsprechenden Crowdfundings diese Form als Entlohnung haben willst.
Ansonsten wartest du einfach ab, bis der Kickstarter abgewickelt wurde und die ganze Geschichte auf Drivethru angeboten wird. (Vermutlich sind die Konditionen da besser.)

Ich geh dann mal bloggen.

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Re: Eine Idee für eine Mystery-Thriller-Kampagne

von Orakel am 27.04.2017 09:55

Generell will ich halt keine übernatürliche Menschen haben, sondern ganz normale Leute, die dem Schrecken begegenen oder eben den schlimmsten menschlichen Abgründen. In der Hinsicht bräuchte ich wohl nur ein Regelkonstrukt, da ich die Welt selbst kreieren würde. Ist halt die Welt von heute nur eben das es übernatürliche Wesenheiten gibt. In Richtung Akte X.

Wenn du Pegasus-Cthulhu kennst, dann kennst du BRP. (Das ist der Name der Systemfamilie, auf die auch Chaosiums Call of Cthulhu zurückgreift. Ursprünglich ist das System sogar mal ein Fantasy-System gewesen, Runequest, dass dann immer weiter Modularisiert und stellenweise aufgebohrt wurde, um für andere Genre-Konventionen zu passen. Der Regelband "Basic Role Playing" war dann der ultimative Regelbaukasten davon gewesen, weil wirklich alle zentralen Mechanismen aus den jeweiligen Inkarnationen zusammengetragen wurden. Du musst bei diesem Band also letzten Endes nur nachsehen, was du tatsächlich an Regeln brauchen könntest.)

Und bei deinen Vorstellungen: Dann brauchst du tatsächlich den jeweiligen Regelmechanismus und Kommunizierst mit deiner Runde, dass du Settingsfrei arbeiten willst.

Die meisten Horror-Rollenspiele im kontemporären Kontext bieten mittlerweile einen s.g. "Streetlevel" an, der erstmal nur uneingeweihte darstellt, denen das übernatürliche um die Ohren fliegt.

Im Falle der nWoD ist dass das Grundregelwerk, welches die Mortals-Regeln enthält.
In den Fällen von Kult und UA eine bestimmte Stufe von Charaktererstellungspunkten, die Anfangs festegelgt wird.

Bei Kult steht übrigens "demnächst" eine neue Regelinkarnation ins Haus, die auf der s.g. *World-Engine aufbaut, welche Ursprünglich mal für Apocalypse World geschaffen wurde und seitdem für diverse andere Settings/Genres gehackt wurde.

Ich geh dann mal bloggen.

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