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Orakel

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Re: Rollenspiel-Podcasts?

von Orakel am 03.02.2018 03:29

Ich habe vor einer ganzen Weile mal alle Podcasts, die ich zu dem Zeitpunkt hörte, zusammengefasst. (Zeitgleich war ich auf der Suche nach neuen. Was ich eigentlich immer noch bin.)

Auß0erdem gibts dann och so einen Quark wie den Orktalk oder Pen&Podcast.

Questlog: Podcast-Projekt der Runecast-Gesellschaft
JumpCast/NonPlayablecast: Nicht unbedingt empfehlenswert
Greifenklaue Podcast: Das was der Name schon sagt.

Und wenn ich weitersuche finde ich vermutlich noch ein paar mehr.

Ich geh dann mal bloggen.

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Re: Frohe Weihnachten 2017

von Orakel am 26.12.2017 04:49

So, ich würfel mich dann auch noch mal eben kurz hier rein.

Frohe Weihnachten allen hier. Hoffe, dass die ersten beiden Tage des Festes nicht zu chaotisch ausgegangen sind.

Ich geh dann mal bloggen.

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Re: Regelfragen (KFKA)

von Orakel am 21.12.2017 13:15

Eine gute Frage... ich bin mir wirklich unsicher ob es helfen würde einfach das Aussehen des Herrschers anzunehmen, da es ja ein mystisches Band ist welches Einen an den Herrscher bindet.

Technisch gesehen ist es eigentlich eine Sucht. (Und die Droge ist der Vampir.) Auch wenn dieser Vergleich hinkt, weil das Blutband in direkter Folge aufhört, wenn der Vampir ausgelöscht wird.
Der Punkt bei der ganzen Angelegenheit ist aber, dass das hier etwas ist, was viel zu wenig Crunch wirklich mit sich gebracht hat. (Und die Idee an sich eigentlich zu abstrus ist.) Der Ghoul weiß, wer sein Meister ist. Jetzt hängt es natürlich davon ab, wie der jeweilige Vampir mit seinen Ghoulen verfährt. Ein typischer Ventrue-Ghoul könnt ebereits dermaßen Gehirngewaschen sein, dass er auf alles reagiert, das nur nach Meister aussieht.
Dummerweise hilft es aber auch nicht weiter, wenn man sich die Figur des Renfield, die aus Drakula stammt, ansieht, und die vermutlich eine der Inspirationsquellen für die Ghoule darstellt.

Am Ende bleibt wohl wirklich nur noch der Idiologische Kern des Storyteller-Systems übrig. Da sollte man sich dann einfach folgende Frage stellen: Welche Funktion übernimmt die Vampir-Meister-Figur des Ghouls innerhalb der gespielten Geschichte? Und vor allen Dingen: Verspricht die teuschung des jeweiligen Ghouls eine bessere Geschichte zu ergeben? Wie?

Ich weiß, dass das hier jetzt nicht der regeglgläubige Ansatz ist. (Von daher rechne ich hier gleich mit dem großen Shitstorm aus dem "Spielleiterwillkür!"-Lager.) Allerdings lebt Vampire zumindest von der dargestellten Idiolopgie her die Attitüde des Geschichten-Fokussierten spiels. Insofern können sich verschiedene Runden in diesen Punkten durchaus wiedersprechen.

Ich geh dann mal bloggen.

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Re: André Wiesler verstorben

von Orakel am 29.11.2017 16:50

Ich bin dem Mann, glaube ich, etwa zweimal über den Weg gelaufen, seid ich angefangen habe, mich etwas intensiver mit der deutschen Rollenspiel-Szene auseinanderzusetzen. Einmal nur so im Vorbeigehen auf irgendeiner Messe, das andere mal aber ganz gezielt auf einer Vorlesung auf der damals noch in Dortmund stattfindenden RatCon. (Die Vorlesung war zu Disturbania, was ich damals nicht im Gepäck hatte, weil ich mir das Buch an die falsche Adresse hatte liefern lassen. Im Gepäck hatte ich seinen Shadowrun-Roman "Böses Erwachen", den ich mir habe signieren lassen. Von daher kann man sich denken, wie lange das schon her ist.)
Den Eindruck, den ich damals gewonnen habe, war der eines sehr freundlichen Mannes. (Was durchaus auch von seinen Auftritten in den sozialen Medien später erstmal bekräftigt wurde. Aber wie man sich denken kann: Das ist ein sehr oberflächlicher Eindruck.)

Was man ihm definitiv Anrechnen muss ist, dass er als einer der kreativen Macher eine ganze Menge für die Szene auf die Beine gestellt hat. Und da wird jetzt vermutlich einiges erstmal wieder wegbrechen.

(Von daher war ich gerade ein wenig erschrocken, als die Meldung auf Facebook heute die Runde gemacht hat und sehr viele - stellenweise auch nicht mehr in der Szene aktive - ehemalige Weggefährten Wieslers ihre Betroffenheit zum Ausdruck gebracht haben.

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Re: Zur Lage der Rollenspielbranche

von Orakel am 11.10.2017 17:07

Fame!

Naja: Der Nerdpol ist halt in den letzten Jahren aufgefallen. Und der gefüht niedrigere Altersdurchschnitt lässt sich halt auch so nicht Leugnen. Der Kritikpunkt von D.Athair ist halt nur, dass wir alle irgendwann aus den Augen verloren haben, wer wann wie und wo zum ersten Mal als Nickname aufgetaucht ist. (Das Problem, dass man mit steigender Aktivität die jeweiligen Wechselwirkungen übersieht, die sowas auf die einzelnen Communitys haben kann.)

Was man soweit mal festhalten kann: Amazon IST für Verlage (UND Händler) ein riesen Problem.

Das würden heutzutage wohl die wenigsten leugnen. Das Hauptproblem ist aber auch, dass wir uns jetzt am Ende einer Entwicklung befinden, an der die wenigsten noch wirklich etwas reißen könnten. (Ich würde zwar auch lieber das Angebot vor Ort nutzen, aber in den meisten Fällen gibt es den flgs schlicht und ergreifend nicht oder nicht mehr.)
Der Sphaerenmeister ist eine Möglichkeit, aber auch Roland kann nicht immer alles abdecken. (Von daher greift man selbst wenn man den A********-Versand vermeiden will irgendwann aus verzweiflung auf diesen zurück.)

Ich geh dann mal bloggen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.10.2017 17:13.

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Re: Vampiere Larp Gruppensuche

von Orakel am 28.08.2017 11:24

Euch ist schon klar, daß eine Diskussion zu Begrifflichkeiten nicht wirklich bei der Suche nach einer Live-Rollenspielrunde hilft??

Dir ist schon aufgefallen, dass wir zuerst einen entsprechenden Hinweiß auf die Suchbegriffe gegeben haben und danach den Thread hier ein wenig für Erfahrungsaustausch gehighjacked haben? (Im übrigen halte ich den Stadtnamen für eher Problematisch, falls die Live-Szene trotz des von Teylen angedeutetem "Jungblutes" nicht spontan einen Riesenwuchs erlitten hat... ich bin mir nämlich nicht sicher, ob google dermaßen gut vorsortieren kann, dass dann regional nahe Gruppen entsprechend aufgezählt werden.)

... bei allen Runden die ich kenne, muß man zum mitspielen eingeladen werden, was meine persönlichen Chancen immer auf Null gesenkt hat, aber diese Dekadenz gepaart mit Kritikunfähigkeit muß ja nicht auf alle Städte zutreffen.

Ah... ich bin wohl zu sehr verwöhnt worden aus meiner Zeit: Die SL von Chronik Schattenspiel hat sich zwar immer zuerst mit dem Spieler auseinandergesetzt, um dessen Charakterkonzept abzuklopfen, aber tendenziell war da keine "Einladungsgeschichte" mit drangehängt.

Ich geh dann mal bloggen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.08.2017 11:28.

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Re: Vampiere Larp Gruppensuche

von Orakel am 27.08.2017 23:13

Die Trennung ist eher Vampire Live zu Fantasy Larp.

Ich geh dann mal bloggen.

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Re: Vampiere Larp Gruppensuche

von Orakel am 27.08.2017 20:45

Ansonsten kommt es sehr darauf an, wo du herkommst und wo deine Schmerzgrenze zur Anreise liegt.

Ich glaube das wird jeder sehr schnell für sich selbst festellen können/müssen/dürfen. Ich kann mich allerdings auch noch daran erinnern, dass einige Leute einen sehr großen Anreiseaufwand betrieben haben, nur um für das Spiel einmal im Monat in Münster aufzuschlagen.

Und ich glaube nicht wirklich, dass hier eine Rivalität zur Begriffsspaltung geführt hat.

Ich geh dann mal bloggen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.08.2017 20:46.

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Re: Vampiere Larp Gruppensuche

von Orakel am 27.08.2017 20:37

Also die einfachste Variante ist "Vampire Live" in google einzutragen. Danach schaust du dann, auf welche Seiten die Suchergebnisse das Ganze weiterverlinken. (Ich weiß, dass eine Domäne in Münster existieren müsste und das es zumindest vor ein paar Jahren eine im stuttgarter Raum gab.) Zumindest gabe es in meiner aktiven Zeit keine große, zusammenhängende Organisation und Kooperation zwischen den einzelnen Live-Domänen. Die waren allesamt jeweils für sich alleine. (Was unter anderem auch dazu führte, dass Münster zeitweise drei voneinander Unabhängig organisierte Gruppen zur gleichen Zeit hatte.)

Der Rest ist so eine Sache: Hier in Deutschland hatte die "Vampire Live"-Szene eine Abneigung zu den "Mind Eye Theatre"-Regeln, weswegen sehr viele Domänen eigene Regelwerke* besaßen. Von daher kann es unterschiedliche Lösungsansätze zu den jeweiligen Disziplin-Darstellungen geben. ("Chronik Schattenspiel", auf der meine Erfahrungen basieren, hatte ein Set von Gesten entwickelt, die darstellten, was jetzt genau für eine Disziplin im Einsatz war. Der visuelle Part von Auspex war dann Beispielsweise eine bestimmte Anzahl von Fingern aufs Auge gelegt, um die Disziplin-Stufe gerade darzustellen. Von daher mussten jeweils kurzzeitig entsprechende Ansagen OT gemacht werden, was jetzt der Phase war.)


*kurze Zusatzanmerkung: Chronik Schattenspiel baute Beispielweise auf dem s.g. "Berliner Regelwerk" auf.

Ich geh dann mal bloggen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.08.2017 20:42.

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Re: (Vampire) Anfänger sucht Orientierung

von Orakel am 24.05.2017 02:09

Requiem ist eine Neuauflage die auch eine andere hintergrundgeschicht hat.

Mir wollen sich gerade irgendwie die Fußnägel hochrollen. (Ich weiß aber zumindest, was du damit meinst. Trotzdem klingt das einfach nur ... falsch.)

Also, nochmal um alle Klarheiten zu beseitigen:

Vampire: The Masquerade : Ist die s.g. "old World of Darkness". Das Setting ist ein kontemporärer Hintergrund, der im zentralsten Element ein Warten auf den Weltuntergang darstellt und darumherum noch den Kampf der Ahnen verfeindeter Lager abbildet. (Und darauf aufbauend das Überleben der jungen Vampire, welche die SCs sind, innerhalb dieses Jihads zwischen den Sekten.) Das Ganze ist als eine Weltweite Verschwörung auf großer Skala ausgelegt. (Mit dem s.g. Storyteller-System als Regelbasis.)

Vampire: Dark Ages oder Dak Ages: Vampire ist die entsprechende Auskopplung dieses Maskerade-Settings, das aufs Mittelalter ausgelegt worden ist.

In beiden Fällen des Storyteller-Systems empfielt es sich entweder auf DriveThruRPG nach dem englischen Original als Print on Demand oder bei Ulisses Spiele nach der deutschen Übersetzung der jeweiligen 20th Aniversary-Edition zu suchen. (Aber das haben meine Vorredner ja bereits entsprechende von sich gegeben.

Dann zu Vampire Requiem: Das ist die s.g. "new World of Dakness" respektive "Chronicles of Darkness" wie es mittlerweile heißt. Requiem basiert auf einer aufgebohrtem und weiterentwickelten Regelmechanik, dem Storytelling-System. In Requiem geht es zwar auch um einen Kampf der Vampire untereinander, aber der ist wirklich in einem begrenztem Radius abgesteckt. Requiem ist eine modulare Sandbox, die dir so wenig Setting-Gerüst zur verfügung stellt, wie es nur eben geht. Hier sollst du tatsächlich selbst Hand anlegen und deine eigene Wahrheit irgendwo in der Stadt verstecken. (Hier bist du vollständig auf Drivethrurpg und deren Print on Demand angebot angewiesen, weil es derzeit zumindest, nichts mehr entsprechend auf Deutsch gibt... und die paar übersetzten Bände der ersten Edition von Requiem sind vernachlässigbar.)

Als historischen "Ableger" hatte Requiem mit "Requiem for Rome" ein entsprechend im alten Rom aufgebautes Setup.

Und falls meine Winke mit den Zaunpfälen hier noch nicht follständig genug waren, sei ganz explizit nochmal gesagt: Maskerade und Requiem sind zueinander inkompatibel.

Edith sagt:
Die von Newman angesprochene Jubiläumsausgabe enthalt auch nur ziiemlich viel Regelkram und Auswahl, aber konkret deutlich weniger Hintergrundinformationen zur Spielwelt.
Wobei wir da aber schon seid über einem Jahrzehnt deutlich besser dran sind, was den Hintergrund angeht, als ich noch um 2004 rum, als ich auf Maskerade das erste mal aufmerksam geworden bin. Mit der Wiki-Kultur heutzutage kriegst man ja schließlich für so ziemlich alles das passende Grundwissen auf dem Silbertablet serviert.

(Ich musste mir das alles noch mühseligst über diverse Foren und Fansites anlesen und zusammengooglen.)

Ich geh dann mal bloggen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.05.2017 02:15.
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