CONTACT - Sie sind unter uns!

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Lars_de_Grey

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Re: CONTACT - Sie sind unter uns!

from Lars_de_Grey on 09/19/2013 01:20 PM

Gestern Abend war es dann endlich soweit.

Das Abenteuer aus dem "Senkrechtstarter.pdf",welche auf der Webseite des Uhrwerk Verlags zum Download bereit steht, wurde von uns angespielt. Dabei handelt es sich um ein Einstiegsabenteuer mit vereinfachten Regeln und weniger Fertigkeiten. Alles im Sinne es kurzweiligen Einstiegs bzw. Reinschnupperns. 

Es gab genügend Interessierte um alle vorgeschlagenen Startcharaktere spielen zu können. Und so bestand das Omega Einsatzteam aus einem Anführer, einem Soldaten, einem Techniker, einem Agenten und einem Ufologen (Feldwissenschaftler).

Was kann ich also zum Rollenspiel sagen, ohne zu sehr auf das Abenteuer eingehen zu müssen?
Wer entweder UFO-Enemy Unknown oder aber X-Com Enemy Unknown kennt, kann sich in die Materie schnell hinein versetzen. Entgegen der Regelvorlage habe ich den Status Quo so dargestellt, dass nur ein geringer Teil des Teams wenige Infos über tatsächliche Ufos und Aliens haben. Der Rest wähnte sich bei einem Arbeitgeber angestellt, der ein wenig paranoid ist, dafür aber gut zahlt. Sie hatten bisher noch kein Alien bzw. Ufo leibhaftig gesehen.

Die Einsatzbesprechung kam bei allen Teilnehmern gut an, schließlich bereitete sie die Gruppe auf das Abenteuer vor und gab schon einige Informationen über das Ziel und die dortigen Aufgaben. Nachdem der Senkrechtstarter das Team an den Einsatzort gebracht hatte, wurde das Gebiet infiltriert. Eine Interaktion und damit der Einsatz von Fähigkeiten wurden anfangs durch das Team minimiert. Diese Situation ist natürlich vom Setting her abhängig, zeigt aber, dass die Organisation schon geheim agiert und man dies auch zum Auslassen von Kontakten nutzen kann.

Die im späteren Verlauf des Abenteuers stattfindende Konfrontation wurden bisher gut gelöst. ICH EMPFEHLE DIE SEQUENZWERT-DREHSCHEIBE AUF DER UHRWERK WEBSEITE AUSZUDRUCKEN UND ZU BASTELN! Diese hat unsere Kämpfe überraschend einfach gestaltet! Schnell war allen beteiligten klar, dass der Spieler mit dem höchsten Sequenzwert so lange dran ist, bis jemand anderes einen höheren Wert besaß. Von den verfügbaren Aktionen wurde im Rahmen der Konfrontation zwar nur wenige genutzt, diese jedoch mit unterschiedlichen Modifikatoren.
Modifikatoren fließen bereits in die Aktion des Handelnden ein, so dass im Großen und Ganzen von Reaktionären Proben abgesehen werden. Beispielsweise erhält der Schütze einer Waffe bereits einen Modifikator für Lichtverhältnisse, Deckung und Bewegung eines Ziels. Trifft er, wird der Schaden noch mit der Rüstung verglichen und direkt gemäß Regeln angerechnet und nicht noch durch Proben reduziert. Dies vereinfacht die Kampfsequenz deutlich gegenüber Shadowrun. Das Einsteigerszenario verwendet hierfür auch vereinfachte Regeln. So wirkt sich z.B. die Entfernung genauso wenig aus, wie eine mögliche Streuung. Da die Waffen im Einzelfeuer eingesetzt wurden, hatten wir auch keine Schwierigkeiten mit Auto- oder Salvenfeuer.

Die Abhandlung der Initiative im Sequenzwert kann ich bisher nicht abschließend bewerten. Bisher ist sie mir nicht negativ aufgefallen. Wenn ein Charakter trainiert ist und einen höheren Wert hat, kann ich schon nachvollziehen, warum seine Reaktionen (Aktion) schneller sind, als von jemand der ungeübt ist. (Wer hier mehr wissen will, sollte sich die später folgenden Meister Informationen durchlesen (Vorsicht Spoiler Alarm!).)

Fazit:
Ich bin bisher überrascht, wie schnell die Regeln aufgenommen werden. Da die Sequenzwerte erst im Konflikt greifen, kann man davor und danach ziemlich entspannt Rollenspiel betreiben. Durch die Hilfsmittel (Drehscheibe) wusst jeder sehr schnell, wer wann dran ist. Die Rollen konnten sehr gut getrennt und ausgespielt werden (was aber auch von der Gruppe abhängt). Die Reduzierung des Umfangs an Kampfregeln haben den Einstieg sehr einfach gestaltet. Getreu dem Motto lerne erst einmal die Basisregeln und beschäftige dich später mit den Details.
Es bleibt aber abzuwarten, wie sich die vollumfänglichen Kampfregeln auswirken. Ich bin hier aber zuversichtlich, dass auch diese von der Gruppe recht schnell gelernt werden.

Mehr fällt mir gerade nicht mehr ein zusagen. Wenn ihr Fragen habt, fragt!

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Lars_de_Grey

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Re: CONTACT - Sie sind unter uns!

from Lars_de_Grey on 09/19/2013 02:02 PM

Der folgende Beitrag enthält Meisterinformationen und Spoiler! Ihr solltet daher nur weiterlesen, wenn ihr das Senkrechtstarter Abenteuer definitiv nicht mehr spielen wollt.

Zum Lesen bitte den restlichen Post markieren.

Nachdem Omega die Alien-Funksignale von der Erdfunkstation Fuchsstadt identifiziert hatte, wurde ein Einsatzteam zusammen gerufen, welches sich mit einem Senkrechtstarter auf dem Weg zum Zielort machte. Dort angekommen, traf das Einsatzteam auf den sich bereits vor Ort befindlichen Agenten, der das Areal bereits observiert hatte. Ausserhalb der Sichtweite der Polizeistreife vor dem Haupttor, wurde sich noch einmal ein eigenes Bild gemacht, bevor das weitere Vorgehen geplant wurde.

Entgegen der Idee im Szenario eine Interaktion mit der Polizei anzustreben (welche in Wirklichkeit Kultisten sind), schlich das Team auf die Rückseite des Komplexes und öffnete mit Hilfe des Plasmaschneiders der Technikerin unbemerkt einen Durchgang im Maschendrahtzaun. Um die Situation ein wenig unklarer zu gestalten, traf in genau diesem Moment ein Zivilfahrzeug ein, deren Insassen sich mit der Polizei unterhielten, parkten und dann ins Haus gingen. Das Einsatzteam wurde im Rahmen der Ankunft nicht bemerkt.

Eine Sabotage des Trafohäuschens wurde nicht in Erwägung gezogen. Stattdessen knackte das Einatzteam das Schloss des Notausgangs an der Nordseite des Gebäudes und verschaffte sich so zutritt. Nun wurde langsam im Gebäude vorgerückt. Die Büroräume wurden inspiziert und aus dem Lagerraum einige an Material mit genommen, um später Personen fesseln zu können. Die dabei wahrgenommenen Stimmen der eingesperrten Belegschaft, die direkt verstummten, wurden erst für Feindkontakt gehalten und so ging das Einsatzteam in Stellung wartete. Da die Tür zum Nachbarraum nicht geprüft wurde und auch nach einigen Minuten keine weitere Aktion stattfand, zog sich das Einsatzteam zurück in den Flur.
Dort setzte es langsam den Weg um den Maschinenraum herum zum Haupteingang fort. Die zweite Möglichkeit in den Raum mit der eingesperrten Belegschaft zu gelangen wurde erneut nicht wahrgenommen. Stattdessen ging das Einsatzteam nun in den Maschinenraum.
*An dieser Stelle hatte ich schon echt bedenken, dass das Team das ganze Abenteuer ohne großartige Interaktion durchspielen würde, wenn sie den Kontakten weiter so beflissentlich aus dem Weg gehen würden.*

Die Treppe im Maschinenraum wurde nicht genutzt. Man wollte nun doch noch die Tür im hinteren Bereich erst überprüfen. Der Kontrollraum, welcher sich anschloss, war lehr. Die Tür in den Flur war geöffnet, was mit Skepsis zur Kenntnis genommen wurde, da bisher alle Türen geschlossen waren. Der Agent brachte sich an der Tür in Stellung und spinxte in den Flur. *An dieser Stelle habe ich die zufällige Begegnung mit einem Kultisten eingebaut, der gerade vom WC kam.* Der Kultist war aber noch zu beschäftigt damit seine Hose zu schließen und bekam so das Einsatzteam nicht mit. Der Agent machte einen Schritt zurück, zückte die Betäubungsspritze und wartete auf den "zurückkehrenden" Mann.
Der Zugriff durch den Agenten klappte zwar, nicht aber das Setzen der Spritze. Der Mann (Kultist) nutzte die Situation, riss sich los und rannte zurück in den Flur auf Raum 1 zu. An dieser Stelle wechselten wir in den Sequenzmodus.

Der Agent rannte geistesgegenwärtig hinter her, zog seinen Betäubungsstab und streckte den Fliehenden auf halber Strecke zu Raum 1 nieder. *Hier konnte man das erst Mal feststellen, wie wichtig ein hohe Sequenzwert ist. Denn der Agent konnte hier laufen, Waffe wechseln und einen Angriff durchführen, bevor der Kultist überhaupt an der Reihe war.* Der Soldat folgte in den Flur und lauschte, ob jemand den Vorfall bemerkt hatte. Er hörte, wie in Raum 1 die Gespräche endeten und die Musik leiser gedreht wurde. Er leitete diese Information an das Team weiter. Daraufhin schnappte er sich den betäubten Kultisten und trug ihn zurück in den Kontrollraum. An dieser Stelle gab der Anführer ein paar Befehle, den voraus liegenden Raum zu stürmen. Der Agent und der Soldat gingen neben der Tür des angestrebten Raumes in Stellung, während der Ufologe den Betäubten fesselte. Die Technikerin sicherte von der Flanke die Treppe und den Gang zum Haupteingang.

An dieser Stelle öffnete sich die Tür und ein Kultist wollte prüfen, ob etwas im Gang vorgefallen war. Nun aber war erneut der Agent dran, der den Kultisten direkt mit seinem Betäubungsstab wieder niederstreckte. Der Anführer rannte vom Kontrollraum in den Aufenthaltsraum und schrie die vermeintliche Belegschaft an, sich auf den Boden zu legen. Diese folgten der Anweisung aber nicht und zogen ihre Waffen. Nun war der Soldat an der Reihe, folgte ebenfalls in den Raum und streckte einen der Anwesenden mit einem kritischen Erfolg, gezielt auf das Bein direkt nieder (das Bein war direkt verkrüppelt). Nun war wieder der Anführer an der Reihe, wollte es dem Soldaten gleicht tun, erzielte einen kritischen Patzer und hatte eine Ladehemmung. Der Agent wechselt währenddessen zu seiner Pistole und wollte nun ebenfalls einen Schuss abgeben, wobei er seine Waffe fallen ließ (kritischer Patzer). Um die Situation weiter zu Gunsten des Einsatzteams zu beeinflussen, schoss der Soldat den nächsten Kultisten mit einem gezielten Schuss ins Bein direkt nieder.

An dieser Stelle ergaben sich die restlichen Kultisten und allen wurden die Waffen abgenommen. Die Verwundeten Gegner wurden mit erster Hilfe stabilisiert und dann befragt. Erst im Rahmen der Befragung wurde klar, dass es sich nicht um die Belegschaft handelte und diese wohl eingesperrt war. Weiterhin konnte man noch die Information bekommen, dass sich im Untergeschoss noch ein halbes Dutzend weiterer Kultisten aufhalten. Mit den erbeuteten Gebäudeschlüssel und Zugangskarten wurden die Kultisten nun im Ruheraum geknebelt und eingesperrt. *Die Wachen in Form der vemeintlichen Polizisten kamen nicht zu Hilfe, da das Gebäude als fensterlos beschrieben wurde und die Schussgeräusche mMn nicht bis nach draußen gedrungen waren.*

Die Belegschaft wurde nicht befreit, da man befürchtete, sie würden den Einsatz nur behindern. Sie sollten erst nach Abschluss der Mission befreit werden. Nun nahm das Einsatzteam die Treppe beim Kontrollraum nach unten. Das elektrische Schloss zum dahinter liegenden Funkraum wurde mit Hilfe einer Zugangskarte geöffnet. Nun folgte das zweite Feuergefecht, im Rahmen dessen fünf weitere, bewaffente Kultisten angeschossen wurde.
*An dieser Stelle mussten wir abbrechen. Diese Kultisten gehören zum harten Kern und werden trotz Verwundungen nicht aufgeben und bis zum Ende kämpfen. Ich bin gespannt, ob das Einsatzteam die ersten Vitalitätspunkte verliert und wie sie damit umgehen werden.*

Das Finale wird dann am nächsten Donnerstag ausgespielt. Ich bin gespannt, wie der Höhepunkt durch die Gruppe gemeistert wird!

Reply Edited on 09/19/2013 02:04 PM.

Lars_de_Grey

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Re: CONTACT - Sie sind unter uns!

from Lars_de_Grey on 10/18/2013 10:58 AM

Der folgende Beitrag enthält Meisterinformationen und Spoiler! Ihr solltet daher nur weiterlesen, wenn ihr das Senkrechtstarter Abenteuer definitiv nicht mehr spielen wollt.


Gestern haben wir nach einigen Startschwierigkeiten (einer der Spieler hat den Termin verpennt und kam zu spät) wieder eine Runde CONTACT gespielt.

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Der Kampf im Funkraum wurde fortgesetzt. Und das erste Mal musste das Team die Tödlichkeit des Systems spüren. Der harte Kern der Kultistensekte würde den Kampf nicht aufgeben, auch wenn sie schwer verletzt wären. Bisher waren die Kämpfe gelaufen, bevor die Gegner am Zug waren. Nun aber waren fünf Kultisten angeschossen aber immer noch wehrfähig im Raum und ich bekam die Initiative. Von den Fünf Kultisten trafen drei und verursachten genau an den ungeschützten Körperpartien ihrer Ziele Schaden. Verwundet wurden der Anführer, der Soldat und der Agent (verkrüppeltes Bein - Sturz, Bewegung halbiert). Nun begann die Gruppe die Ernsthaftigkeit ihrer Situation zu begreifen und tötete zwei der Kultisten. Diese antworteten erneut mit einem Kugelhagel, die eine Verkrüppelung am rechten Arms des Anführers (Funktion eingeschränkt: -50% beim Verwenden dieses Armes)  und weiterer Verlust von Vitalitätspunkten beim Agenten. Zusätzlich wurde aus dem Dunkel des Nebenraumes ebenfalls auf das Einsatzteams gefeuert (hier versteckt sich der Kopf der Kultisten). Der Soldat rannte währenddessen vorbei am Agenten (wo er ein Medipack fallen ließ) zurück in den Vorraum, um sich den Mantel des Agenten zu holen, der auch an den Armen Rüstung gewehrte. In der Zwischenzeit robbte sich der Agent hinter einen Serverschrank in Sicherheit.

Aus der Sicherheit der Deckung feuerte der Agent nun mehrfach auf den ihm am nächsten liegenden Kultisten und konnte diesen auch in zwei Zügen erledigen. Nachdem der Soldat sich den Mantel angezogen hatte, rannte er zurück in den Raum. Auch die restlichen Kultisten im ersten, großen Funkraum wurden nun nach und nach erledigt (sie hatten selbst hohe Abzüge und trafen nicht mehr). Den Unbekannten aus dem Nebenraum konnte das Team aber nicht erledigen! Da der Raum dunkel war, konnte der Anführer (behindert durch seine Verkrüppelung) nur noch kritische Treffer machen, was ihm nicht gelang. Erst als der Soldat mit dem Mantel zurück kam, bemerkte er die Nachtsichtkomponenten an seinem Sturmgewehr und konnte so zumindest mit 25% Wahrscheinlichkeit (ich habe -80% Malus gegeben) auf den Gegner im Nebenraum feuern. Dies schaffte er und verursachte 13 Schaden, ohne das der Gegner eine Verkrüppelung erhielt. Die Technikerin hatte sich in der Zwischenzeit zum Agenten begeben und versuchte sich in erster Hilfe, was aber nicht gelang (aber auch kein Patzer). Auch der Feldwissenschaftler rückte nun in den Raum nach, um logistisch zu unterstützen. Um die Dunkelheit aufzuhellen, stellte er seine Taschenlampe zur Verfügung, blieb aber sonst weiter hinten in Deckung.

An dieser Stelle mussten wir auf Grund der Zeit erneut abbrechen. Momentan gehe ich davon aus, dass das Team beim Ausbruch des Doppelgängers sich zurück ziehen muss. Denn im Gegensatz zu den Kultisten, wird das Alien wohl einen höheren Sequenzwert als das Team haben. Man kann also gespannt sein, wie es weiter geht.
Weiter geht es wohl erst in zwei Wochen.

Reply Edited on 10/18/2013 01:05 PM.

SirPadras

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Re: CONTACT - Sie sind unter uns!

from SirPadras on 10/18/2013 11:02 AM

Nicht böse gemeint, aber sind wir nicht alle mündig genug, dass eine einfache Spoilerwarnung reicht und nicht alles zusätzlich weiss geschrieben sein muss?
Besonders für Mobilgeräte ziemlich nervig

Rules are important, they help control the fun

nerdvana.eu

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Lars_de_Grey

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Re: CONTACT - Sie sind unter uns!

from Lars_de_Grey on 11/06/2013 01:17 PM

So, am dritten Abend haben wir das Abenteuer nun endlich abschließen können.

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Die letzte Gegenwehr kam aus dem zweiten, kleineren Funkraum. Das Team war nun schon angeschlagen und musste sich noch immer mit einem Gegner auseinander setzen, der strategisch in einer besseren Situation befand (schießen aus dem Dunkel ins Helle).

Der Anführer brachte sich neben der Tür zum Funkraum in Stellung (warten), während der Soldat weiter in den Raum hinein feuerte. Als der Kultist nun einen kritischen Patzer (Ladehemmung) hatte, nutze der Anführer die Situation und sagte einen NK-Angriff auf den Kultisten an. Diesen führte einen kritischen Treffer gegen den Gegner aus (Ziel verliert 15 -(En) AP und geht zu Boden), was diesen sofort ausschaltete.

Nun kam der Rest des Teams ebenfalls in den letzten, jetzt beleuchteten Raum und versammelte sich um den leblosen letzten Gegner. Dieser begann aber plötzlich wie ein Epileptiker zu zittern an und das Fleisch quoll aus seinen Wunden. Die Gruppe wusste nicht so recht, wie sie darauf reagieren sollte. Der Wissenschaftler filmte das Geschehen mit seiner Kamera, während der Soldat eine weitere Salve auf den toten Körper abgab. Dies verstärkte den vorher genannten Effekt jedoch nur. In diesem Moment erreichte Gruppe ein unvollständiger Funkspruch: "Kontakt, ...näher kommend, ... Rück..."

Im selben Moment brach der Alien Doppelgänger aus seinem Wirtskörper und die Sequenzwerte wurden neu ermittelt. Das Alien hatte nun zwei NK-Attacken bevor das erste Teammitglied agieren konnte. Ein Treffer auf den Wissenschaftler führte zu einer Verkrüppelung (Bewusstlosigkeit für 1W10 Kampfsequenzen). Der nächste Angriff traf die Technikerin die ebenfalls eine Verkrüppelung erhielt (Innere Blutung: +3 Schaden alle (Au) Minuten). Nun schoss der Agent auf das Alien und verfehlte. Das Alien schlug nun auf den Soldaten und verursachte Schade ohne eine Verkrüppelung zu hinterlassen. Erneut war der Agent dran und traf das Ziel wiederholt nicht. Das Alien im NK zeigte dem Team, wie ein präziser Angriff aussah, traf den Soldaten und verursachte eine Verkrüppelung (Bewusstlosigkeit für den Rest des Kampfes).

Jetzt schoss das Team aus allen Rohren, während ein dumpfes Vibrieren den Raum langsam erfüllte. Mit gemeinsamen Kräften konnte das Alien schließlich besiegt werden. Die Technikerin versuchte das Aliensignal in der Funkkonsole zu unterbinden, scheiterte aber. Der Soldat und der Anführer schnappten sich den leblosen Alienkörper und begaben sich an eine Position, wo wieder voller Funkkontakt hergestellt werden konnte. Der Pilot des VTOL berichtete über ein anfliegendes UFO. Abfangjäger waren bereits auf dem Weg. Ob diese vor, zeitgleich oder nach dem UFO eintreffen würden, war unklar. Also entschied sich das Team für einen sofortigen Rückzug, ohne weitere Maßnahmen an oder in der Funkstation durchzuführen.

Das VTOL konnte gerade noch starten und Tiefflug davon fliegen, als das UFO eintraf. Die Abfangjäger begannen mit ihrem Angriff im Rahmen dessen, wie sich später heraus stellte, das UFO beschädigt und ein Abfangjäger abgeschossen wurde, bevor das UFO abdrehte. In der Heidelberger Basis angekommen, gab es noch eine kurze Nachbesprechung mit der Basisleitung, die sich etwas unbefriedigt, ob der erfolgreichen Missionsziele zeigte. Einzig die Bergung des leblosen Aliens wurde wohlwollend aufgenommen.

Das Team wird nun auf Grund der Verletzung für mind. 2 Wochen auf der Krankenstation verweilen, bevor es wieder in den aktiven Dienst tritt.

Fazit:

Wie vermutet überlebte das Team den Angriff des Aliens nur knapp, weil ich die Attacken auf verschiedene Mitglieder aufteilte. Ich wollte hier niemanden um sein Erfolgserlebnis bringen! Der Gruppe ist im Gegenzug, wie erwartet, bewusst geworden, wie gefährlich Aliens wirklich sind. Die Möglichkeit weitere Doppelgänger wird in späteren Abenteuern sicher noch für einige Paranoia sorgen.

Das System kam in der Gruppe so gut an, dass wir unsere Shadowrun Runde nun in einer CONTACT Runde umwandeln. Die Ausrüstung der Startcharaktere wurde bemängelt, weil bestimmte Utensilien bei anderen Mitgliedern mehr Sinn gemacht hätten. Daher wurde beschlossen ein neues Team individueller Charaktere ins Leben zu rufen, welches sich ab dem nächsten Abenteuer ins Geschehen wirft.

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Lars_de_Grey

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Re: CONTACT - Sie sind unter uns!

from Lars_de_Grey on 11/12/2013 08:57 AM

Prolog: Team Beta

Nachdem Team Alpha bei seinem Einsatz in der Erdfunkstation Fuchsstadt erheblich Blessuren davon getragen hat und für mehrere Wochen ausfallen wird, hat sich die Basisleitung dafür ausgesprochen Team Beta in den aktiven Status zu überführen.

Im Gegensatz zu Team Alpha hat Team Beta bisher noch keinen gemeinsamen Einsatz hinter sich. Aus den Erfahrungen der letzten Mission hat die OMEGA Leitung ihre Schlüsse gezogen und das neue Team aus folgenden Spezialisten zusammen gestellt.

Gruppenführer - ein erfahrener Soldat und Anführer, dessen bisherige erfolgreiche Einsätze sich in seiner fortschrittlichen Ausrüstung widerspiegeln

Soldat/Techniker - ein weiterer Veteran der Kriege zu Beginn des 21. Jarhunderts, der sich lieber mit Maschinen als mit Menschen beschäftigt

Soldat für schwere Waffen und NK - ein Hühne von einem Mann; wer an seiner Minigun vorbei kommt, muss sich noch immer mit seinen NK-Qualitäten messen

Agent für Infiltration und Interaktion - ein neuer Mitarbeiter der Nachrichtendienstabteilung, schnell, leise und tödlich; kann jedoch auch mit Worten überzeugen

Soldatin der Hundestaffel - der gemütliche Teil des Teams; mit ihrem Einsatzhund verfügt das Team über ein weiteres Mitglied für besondere Aufgaben

Die Basisleitung ist gespannt, ob und wie sich das Team in kommenden Einsätzen zusammen raufen wird.

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koali
Admin

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Re: CONTACT - Sie sind unter uns!

from koali on 11/12/2013 10:09 AM

Sehr cool... ich bin sehr gespannt!


Kolali_auf_Youtube1.jpg

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Lars_de_Grey

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Re: CONTACT - Sie sind unter uns!

from Lars_de_Grey on 11/15/2013 10:26 AM

Nachdem wir noch ein bisschen Feintuning an den Charakteren vorgenommen hatten, konnten wir am gestrigen Tag mit dem kompletten Einstieg in die CONTACT Welt beginnen.

Das Spiel begann damit, dass Viktor Gruber als Anführer des Einsatzteams Beta vom Basiskommandant bestätigt wurde. Da Oberleutnant Gruber vorher eine andere Position im OMEGA Netz bekleidet hatte, war ihm sein neues Team vollkommen unbekannt.
Das erste Mitglied des neu geformten Teams, welches ihm vorgestellt wurde, war erst seit wenigen Tagen auf der Basis Heidelberg. Die Analyse der der letzten OMEGA Einsätze hatte ergeben, dass Einsatzteams über hohe Feuerkraft verfügen sollten, um sich der steigenden Gefahr stellen zu können. Ein solches Mitglied wurde kurzerhand von einer Basis aus Nordamerika eingeflogen. Der Mann hörte auf den Namen Nelson (Vorname) und hatte es in den Reihen des amerikanischen Militärs bis zum Rang eines Master Sergeant gebracht, bevor er zu OMEGA wechselte. Er war ein Hüne von einem Mann, der selbst in einem voll gefüllten Raum kaum zu übersehen war.
Als zweites, neues Mitglied des Teams wurde der Nachrichtenoffizier Lieutenant Morrison James vorgestellt, der von einer OMEGA Nachrichtendiensteinheit aus dem Vereinigten Königreich überstellt wurde. Die Männer begrüßten sich kurz, bevor der Basiskommandant die Männer anwies ihm zu folgen, um die restlichen Mitglieder des Teams vorgestellt zu bekommen.

Der Weg führte über den Hof der Basis in die Fahrbereitschaft, wo die Männer ein paar Beine unter einem Jeep begrüßten. Soldat Wollenweber hatte neben seiner soldatischen Ausbildung auch ein Studium der Elektrotechnik hinter sich. Zusätzlich verfügte er über praktische Erfahrung in bewaffneten Auseinandersetzungen zu Mitte des 21. Jahrhunderts. Seine eher unterkühlte Art auf zwischenmenschlicher Ebene versucht er durch sein breites Wissen im technischen Bereich auszugleichen.
Auch er wurde gebeten, dem Rest der Gruppe zu folgen, als es erneut über den Basishof zum Rande des Areals zu Hundestaffel ging. Nach einer kurzen Rückfrage an der Information folgte die Gruppe dem Basiskommandanten auf die Rückseite des Gebäudes, wo sich gerade eine Hundeführerin im Training mit ihrem Tier befand. Soldatin Berg wurde als fünftes und letztes Mitglied des Einsatzteams vorgestellt.
Daraufhin verließ der Basiskommandant das Team mit der Anweisung, sich in den nächsten 30 bis 60 Minuten miteinander vertraut zu machen, bevor man zurück an die angeordneten Aufgaben ging.

So wurde kurzerhand der Besprechungsraum in der Hundestaffel für den kurzen Austausch der Gruppe genutzt, im Rahmen dessen die speziellen Fähigkeiten der einzelnen Mitglieder noch einmal heraus gestellt wurden. Im Anschluss entließ Gruppenführer Gruber seine Leute zurück in den Dienst.
Der späte Nachmittag wurde damit verbracht, dass sich Oberleutnant Gruber das Dossier des letzten Einsatzes in Fuchsstadt zu Gemühte führte. Unweit von ihm sichtete der Nachrichtenoffizier ebenfalls diese Unterlage und informierte sich über aktuelle Überwachungen. Der Techniker widmete sich erneut der Reparatur des Jeeps, während die Hundeführerin sich erstmal eine Zigarette anzündete (Sucht Rauchen) und ihr Training mit dem Einsatzhund fortsetzte. Einzig der Master Sergeant hatte Zeit zur freien Verfügung und widmete sich der Kontrolle seiner Minigun im Arsenal.

Am Abend begaben sich die Offiziere ins Offizierskasino, während sich der Master Sergeant und die Hundeführerin zufällig in der Kantine trafen. Der Techniker war mit seiner Arbeit nicht zufrieden und befand sich noch immer in der Fahrbereitschaft, als ihn plötzlich ein Alarm von seiner Arbeit riss. Über die Kommlinks wurde das Team informiert, sich umgehend im Einsatzraum Beta-1 zu melden. Dort wartete bereits ein weiterer Offizier des lokalen Nachrichtendienstes, der das Team über den anstehenden Einsatz informierte.
In der polnischen Küstenregion um die Stadt Stolp war vor wenigen Minuten ein Meteoritenschwarm niedergegangen, welcher umgehend gesichert und untersucht werden sollte. Um hier den lokalen Behörden vorzugreifen, sollte sich das Einsatzteam noch umgehend in der Nacht auf den Weg machen. Vor Ort wurde nur polnische Landbevölkerung und Vertreter der lokalen Behörden in Form von Dorfpolizisten erwartet. Dem Team wurden Satellitenaufnahmen des Einsatzgebietes präsentiert und noch offene Fragen beantwortet, bevor sie sich auf den Weg machten, um die Einsatzbereitschaft herzustellen.

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Lars_de_Grey

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Re: CONTACT - Sie sind unter uns!

from Lars_de_Grey on 11/22/2013 11:26 AM

Kurz darauf bestieg das nun „einsatzbereite" Team das Transportflugzeug (VTOL). Die Augen waren groß, als der Spezialist für schwere Waffen mit einer Minigun antrat, die sonst auf Schützenpanzer montiert wurde. Die Hundeführerin hatte ihren Rhodesian Ridgeback (Hund) ebenfalls dabei und schnallte diesen vor dem Start an.


Nach einer Flugzeit von knapp drei Stunden landete das VTOL auf einem Acker nahe der Ortschaft Niepogledzie. Der Ort des Einschlags lag sollte sich etwas südlich im Wald nahe einem See liegen. Die Sichtverhältnisse waren gut. Denn trotz des spätherbstlichen Wetters zogen nur wenige Wolken am nächtlichen Himmel vorüber. Somit hatte das Team durch den Mond eine natürlich Lichtquelle in der Nacht. Direkt am VTOL wurde aber bereits die Teamausrüstung bemängelt. Niemand hatte an Nachtsichtgeräte gedacht. Aber wessen Schuld war dies? Diese Frage sollte nach dem Einsatz beantwortet werden. Vorerst bedeutete dies jedoch, dass man sich mit den großen Werkstaschenlampen aus dem Transportflugzeug begnügen musste.

Vom Landeplatz bis zum See waren es nicht mehr als 20 Meter, auch wenn dafür bereits den Wald betreten musste. Aber auch ein Blick über den See zeigte keine offensichtliche Einschlagsstelle auf der anderen Seite. So entschied der Gruppenführer, dass sich das Team trennen und an beiden Seiten des Sees herum laufen sollte. Die westliche Seite des Sees naher der Straße wurde dem Schwere Waffen Spezialisten und der Hundeführerin zugeordnet. Der Rest des Teams schlug sich durch den Wald in östliche Richtung um den See herum.

Das Team „Box", welches sich nahe der Straße bewegte, kam nach ca. 15 Minuten an einem Gehöft, welches Wohl dem Betrieb einer Staustufe des dortigen Kanals diente, vorbei. Schon auf einigen Metern Entfernung, konnte man Blaulicht auf dem Grundstück erkennen. Dort parkte ein Polizeifahrzeug der örtlichen Behörden. Sonst war jedoch niemand zu sehen.
Team „Cat" hatte zu diesem Zeitpunkt bereits den See an dessen östlicher Grenze umrundet und befand sich nun auf dem Weg gen Westen, um sich erneut mit Team „Box" zu vereinen. Etwa zur gleichen Zeit wie Team Box an dem Gehöft erneut aufbrach, konnte der Einschlagsort durch Team „Cat" lokalisiert werden. Etwas ein dutzend Kratern mit einem Durchmesser von 0,5-1,5 Meter waren auf einem Areal 25m² nahe dem See verstreut.

Aber es gab keine Meteoritensplitter oder ähnliche Artefakte vor Ort. Und auch die für einen solchen Einschlag üblichen Brände an der Vegetation waren nicht vorhanden. Einzig abgetrennte Baumspitzen ließen einen Schluss auf die Einschlagsschneise zu. Team „Cat" untersuchte den vermeintlichen Einschlagsort nun etwas genauer. Und es war der Agent, der mit seinen verbesserten Augen, einige nicht-mineralische Fragmente in einem der Krater fand. Diese Fragmente waren nicht größer als 2-5cm und hatten eher den Anschein organischen Ursprungs zu sein. Doch weder der Gruppenführer als auch der Agent konnten diesen Fund mit anderen, früheren Einsatzberichten in Verbindung bringen (beide Test versemmelt). Kurz darauf traf auch Team „Box" ein und das weitere vorgehen wurden besprochen.

Das Team entschied sich dazu, das Gehöft nahe der Straße etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Ggf. hatten die dort lebenden Anwohner die Meteoritensplitter geborgen und dann die lokalen Behörden gerufen. Also folgte das Team dem Kanallauf und kam alsbald am Zielort an. Das Gehöft war durch einen niedrigen Maschendrahtzaun zum Wald hin abgegrenzt. Und außer dem brennenden Licht und dem Polizeifahrzeug auf dem Grundstück, gab es keine Zeichen für die Anwesenheit der Bewohner. Als das Grundstück betreten wurde, fiel dem Gruppenführer auf, dass zwar eine Hundehütte nicht aber ein Hund vorhanden war. War dieser durch die Bewohner ins Haus geholt worden? Der eigene Einsatzhund wurde nun etwas nervös. Irgendetwas stimmte nicht!
Der Waffenspezialist und die Hundeführerin verbargen sich im Schatten der Scheune, während der Rest des Teams sich dem Wohnhaus näherte. Aber auch aus der Nähe konnte keine Menschenseele ausfindig gemacht werden. Nur eine polnische Gameshow im Fernsehen war von außen zu hören.

Bevor der Zugriff im Wohnhaus stattfinden sollte, wurde der Befehl ausgegeben, die Scheune zu untersuchen. Das Team brachte sich in Stellung, öffnete die Tür und begab sich schnell ins Innere. Doch kein Zeichen von irgendwelchen Nutztieren. Stattdessen fand das Einsatzteam in den Boxen nur eine Mischung aus div. (Körper-) Flüssigkeiten. Eine nähere Untersuchung der Boxen ergab, dass die Türen Beschädigungen aufwiesen, die auf Tropfen bzw. Flüssigkeiten zurück zu führen war. Wurden hier chemische Mittel eingesetzt?
Noch während diese Funde dokumentiert wurden, schlich sich der Agent um das Wohngebäude herum. Erst dabei fiel ihm die einen Spalt geöffnete Eingangstür auf. Erneut brachte sich das Einsatzteam in Stellung, um nun das Wohnhaus zu betreten. Die Tür wurde links und rechts gesichert und der Gruppenführer ging voran. Beim Öffnen der Tür bemerkte er jedoch einen Widerstand und eine weitere Lache auf der anderen Seite der Tür. Ein Blick hinter die Tür offenbarte Überreste von Textilien und eine in der Lache liegende Faustfeuerwaffe.

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