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Neuntausend

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Re: Wie geht man als Anfänger-SL mit bestimmten Spielern um?

from Neuntausend on 12/29/2017 05:03 PM

Bedenke, dass du als Spielleiter auch nur ein Mitglied der Runde bist: Auch du solltest manchmal zurückstecken, und den anderen Spielern die Bühne überlassen. Mal ziehst du als SL deine Story und deine Welt durch, mal zieht der Schlägertyp seine Gewaltorgie durch, und mal macht der Schelm eben seine Witzchen. 

Keine der Spielvorlieben, die du da erwähnst sind in einer Rollenspielrunde fehl am Platz. Manchmal braucht man einen Haudrauf, manchmal braucht man einen Clown und manchal braucht man einen Schauspieler - genau dafür spielt man doch in der Gruppe!

Ich bin der Meinung man kann und sollte die Spieler nicht ändern. Jeder spielt so, wie er gerne spielt - wenn man das nicht darf, warum sollte man dann spielen? Ingame Konsequenzen für unpassendes Verhalten sind an sich natürlich ein tolles Werkzeug. Kommt man etwa an eine mächtige Person die keinen Spaß versteht, dann macht der Scherzkeks sich vielleicht einen Feind, was durchaus nicht sofort und unausweichlich zum Charaktertod führen muss und sehr interessant sein kann. So hat der Scherzkeks seinen Witz gemacht, du als Spielleiter hast ne tolle, ernsthafte Storyhook und der Thorwaler hat was zum zermatschen. Aber man sollte es mit den "Bestrafungen" nicht übertreiben, denn dann macht das Spielen den betroffenen Spielern keinen Spaß, und das kann ja nicht Sinn der Sache sein. 

Die meisten, wenn auch nicht alle Spielertypen sind durchaus miteinander in Einklang zu bringen. Trägt ein Spieler etwa nicht zur Überwindung von Hindernissen und Lösung von Rätseln bei, dann machen es eben die Anderen. Will ein Spieler nicht so gern das Wort gegenüber NPCs führen, dann macht es eben ein anderer. Es ist nur wichtig zu beachten, dass nicht jeder immer alles machen kann, was er gern möchte, und das muss auch allen Spielern klar sein: Ist es gerade ernst und schaurig, dann muss der Possenreißer eben mal ein bisschen die Klappe halten. Sieht es so aus als wäre offene Konfrontation gerade nicht hilfreich, dann hält sich eben der Haudrauf mal ein bisschen zurück. Das können die Spieler oft sogar In Character unter sich ausmachen, wenn jeder Bescheid weiß und damit einverstanden ist: Ist euer Thorwaler drauf und dran loszustürmen, dann wird er eben mal von einem anderen Spieler am Arm gepackt und zurückgerissen. Hat er dabei schon etwas gerufen, gib den anderen eine Chance, zu reagieren, bevor die Goblins dran sind: Das muss nicht immer klappen, aber du könntest einem Spieler, der damit nicht einverstanden ist die Möglichkeit geben, ihm den Mund zuzuhalten und ihn schnell hinter eine Wand oder einen Baum zu zerren, in der Hoffnung dass die Goblins vielleicht meinen, sie hätten sich getäuscht. Gerade wenn da einer zu ihnen spricht ist das nichtmal so unrealistisch - in so einer Höhle hallt es manchmal komisch. Oder der "Anführer" der Gruppe nimmt ihn sich nach einer unnötig blutigen Begegnung oder vielleicht auch vor dem Betreten einer möglicherweise Goblinverseuchten Höhle zur Brust und liefert eine klassische, ernsthafte "Keine Dummheiten!"-Rede ab. Idealerweise lässt euer Thorwaler das dann auch manchmal zähneknirschend mit sich machen (*grummelgrummel* "...ist ja schon gut, wir machen es auf deine Weise ... diesmal!"), aber manchmal darf er dann auch einfach irgendwen oder irgendwas kaputtschlagen.  

Und da bin ich dann auch bei meinen Vorpostern: Das muss man mit den Spielern besprechen, und ihnen klar machen, dass sie manchmal einfach nicht dran sind. Und dann klappt das meistens auch. Und wenns nicht klappt, und einer der Spieler einfach nicht bereit ist, das Rampenlicht auch mal abzugeben, dann klappt es eben nicht. Nicht jede Gruppenzusammenstellung funktioniert, und dann muss man manchmal in den Sauren Apfel beißen, und einen der Spieler bitten, sich eine andere Gruppe zu suchen. Das heißt ja nicht, dass man dem Spieler die Freundschaft kündigt, sondern einfach nur, dass es mit der Gruppe eben nicht passt. Das ist besser als auf Krampf in einer Gruppe zusammenzuspielen, die dann am Ende keinen Spaß hat.

Reply Edited on 12/29/2017 05:04 PM.

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Re: [Pathfinder] suche 3-4 Spieler für Hangout Online Runde (Oneshot)

from Neuntausend on 11/16/2017 08:49 AM

Ich würde gern einen Beastmorph Alchemist oder einen Swashbuckler spielen, aber wenn ich Attribute würfle, dann hängts auch davon ab, was ich da herausbekomme. Ich habe kein Problem damit, wenn es ein bisschen albern wird - ganz im Gegenteil. Für Oneshots finde ich das ideal. Vorher mal zum absprechen treffen wär vielleicht nicht schlecht, aber da müssen wir mal schauen, wann das möglich ist. Heute und Morgen kann ich nur abends, so ab 19 Uhr, und mein neues Cam/Mic setup steht noch nicht ganz - aber irgendwas über das ich sprechen kann werd ich schon zusammenschustern. Sonntag leite ich ab 16 Uhr bis open end meine Kampagne, aber Samstag hätte ich den ganzen Tag zeit.

Reply Edited on 11/16/2017 08:50 AM.

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Re: [Pathfinder] suche 3-4 Spieler für Hangout Online Runde (Oneshot)

from Neuntausend on 11/15/2017 09:43 PM

Also ich hätt ja Bock, und ausnahmsweise sogar frei. Einen Level 3 Charakter krieg ich auch hin. Was denkste? 

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Re: Zur Lage der Rollenspielbranche

from Neuntausend on 10/30/2017 09:18 PM

Ich bin mir sicher, dass niemand jemals Amazon *gebraucht* hat, und ich denke auch nicht, dass die meisten Amazon nun wirklich gewollt haben. Selbst jetzt, da der Einzelhandel auf dem letzten Loch pfeift *braucht* man Amazon meiner Auffassung nach nicht: Solange etwas eine ISBN Nummer hat und überhaupt noch irgendwo verfügbar ist, dann bekommt man es allermeistens auch heute noch in fast jedem Buchladen - ob das nun ein Laden spezifisch für Nerdkram ist, oder nicht spielt keine Rolle.

Amazon hat also keiner gebraucht, aber es war eben da und es war praktisch, also hat man es genutzt. Was auch immer man haben will per Mausklick zu bestellen und am nächsten Tag direkt an die Haustür gebracht zu bekommen war augenscheinlich für viele (oder besser: ausreichend viele) Leute wichtiger als in den Laden gehen und stöbern zu können. Die EU Regelungen zum Fernabsatz haben dem sicher auch nicht geschadet - im Prinzip kann man stöbern, alles in die Hand nehmen und sich ansehen, und wenn man es doch nicht will, dann kann man es einfach wieder zurückschicken. Und man muss dazu nichtmal vor die Tür gehen, und läuft auch nicht Gefahr von irgendwelchen übereifrigen Verkäufern belästigt beraten zu werden und (Himmel bewahre!) sozial interagieren zu müssen. (Hey, manchmal ist das eine echte Hürde! :) )

Und natürlich sieht das sicher nicht jeder so, in manchen Nischen (Und mal ehrlich, unser nerdiges kleines Hobby ist eine Nische) gehen vielleicht sogar die meisten lieber in einen Laden - besonders dann, wenn es um das Hobby geht. Aber diese Nischen retten den Einzelhandel nicht. Selbst ein wirrer kleiner Nerdstuffladen kann allein mit Rollenspielkram nicht überleben, und Amazon konkurriert schon lange nicht mehr nur auf dem Buchmarkt. 

Der Einzelne mag behaupten, dass er und sein Bekanntenkreis Amazon nicht nutzen, und das mag auch stimmen, aber Fakt ist, dass Amazon unheimlich erfolgreich ist, und das kommt ja nicht von ungefähr.

Ich selbst bin hier nicht unschuldig. Amazon ist für mich einfach zu bequem um es nicht zu nutzen, und so habe ich vor etwas mehr als 2 Jahren den Widerstand auch aufgegeben - ich bin eben kein Guerilla. Und nun habe ich immer genug Bartwichse, weil mir Amazon jeden Monat versandkostenfrei ne neue Tube schickt. Selbst meine Nahrungsmittel lasse ich mir inzwischen (allerdings nicht von Amazon) bringen, einfach weils geht. 

Inzwischen haben wir Amazon im Endstadium. Das Warum zu debattieren ist an diesem Punkt eigentlich müßig, denn der Prozess dürfte nicht mehr aufzuhalten sein. Auf lange Sicht werden sich vermutlich nur wenige, vornehmlich spezialisierte Geschäfte halten können, aber auch nur dann, wenn sie etwas bieten, das Amazon nicht bieten kann. Beratung und angucken/anfassen allein scheint da nicht auszureichen. Eventmarketing ist da so ein tolles Wort in dem Zusammenhang, und so bescheuert ich Marketingsprech finde, da ist vermutlich was dran. Da ist zum Beispiel der Gamesworkshop, der eben nicht nur überteuerte Minis und Farben verkauft, sondern eben auch Veranstaltungen organisiert, die mit dem Hobby zu tun haben. Und selbst wenn nicht, dann kann man einfach hingehen und spielen, seine Minis bemalen oder einfach mit anderen Nerds über das Hobby fachsimpeln. Eigentlich müssten sie nur noch Snacks und Getränke reichen und es hätte mehr von einem Club als einem Ladengeschäft. DAS kann Amazon nicht, und wird es so schnell auch nicht können. 

Das bedeutet aber auch, dass es den Laden, der eigentlich nur ein Laden ist eventuell irgendwann nicht mehr geben wird, und die Geschäfte, die sich nicht anpassen einfach sterben.

Reply Edited on 10/30/2017 09:40 PM.

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Re: Es geht um Goblins.

from Neuntausend on 06/14/2017 11:45 PM

Die Krötenschlecker zum Beispiel sind doch sogar als sehr gute Schwimmer bekannt, schließlich wohnen sie im Salzstängelsumpf und sind umgeben von Wasser überall.

Es stimmt freilich, dass der große Kopf ein Problem ist. Allerdings ist der ein Problem bei allem: Laufen, klettern, durch Löcher kriechen ... und dennoch würde niemand den Goblins die Fähigkeit zu laufen, zu klettern und durch Löcher zu kriechen absprechen. Tatsächlich können sie das sogar recht gut.

Aber es sind Goblins. Wenn du die Goblins schwimmen lässt, mach es möglichst goblinig. Beschreibe wie sie hundeartig und mit viel Geplansche paddeln, und ihre großen Melonenköpfe wie Bojen aus dem Wasser ragen oder so, und lass einfach ein paar abtreiben oder mitten auf dem See merken, dass sie eigentlich gar nicht schwimmen können.

In guter Goblinmanier würde ich behaupten, dass Goblins ganz bestimmt keine Angst vor Wasser haben. Goblins haben nicht die geistige Kapazität um sich zu fürchten, außer vor Hunden und Pferden.

Meine Goblins sind üblicherweise auch nicht im eigentlichen Sinne dumm - weder ihre Stats, noch die Beschreibungen in den Büchern legen das nahe. Ganz im Gegenteil: Sie sind fähige Bastler, begreifen schnell und verstehen durchaus wie Dinge funktionieren. Gleichermaßen sind sie aber tollkühn und ungeduldig. Sie haben nicht die Ausdauer ihre Pläne bis zum Ende durchzudenken, auch wenn der Ansatz gut ist, und sie machen sich auch keine Sorgen darum, was eventuell schiefgehen könnte, einfach weil es sie nicht schert. Die gehen einfach ins Wasser, und beginnen erst darüber nachzudenken wie man schwimmt, wenn sie merken, dass sie untergegangen sind.

Reply Edited on 06/14/2017 11:53 PM.

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Re: Regelfragen (KFKA)

from Neuntausend on 06/12/2017 09:26 AM

Es ist kein Humanoide, und damit schon mal immun gegen "... Person" spells. Obendrein immun gegen Schlaf und Paralyse und hat eine Energieresistenz. Wie gesagt - es ist kein Gamebreaker, und du hast freilich recht - es gibt stärkere Völker. Aber ich würde mir beispielsweise auch überlegen, ob ich etwa einen Fetchling in meiner Runde zulasse oder nicht.

Im Gegenzug ist nach den Regeln die Odemwaffe, die ja für einen Dragonborn schon irgendwie zum Charakter gehört auf höheren Stufen ein Witz. Somit ist das ein Charakter, dessen starke traits nicht die eines Dragonborn sind.

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Re: Regelfragen (KFKA)

from Neuntausend on 06/12/2017 01:20 AM

Für Sowas gibt es in den offiziellen Paizo Regeln einen Baukasten. Da suchst du dir die Eigenschaften des Volkes aus, und jede dieser Eigenschaften hat einen Wert in "Race Points" (RP).

Wenn du deinen Dragonborn nicht zu stark machen möchtest, im Vergleich zu den "normalen" Völkern aus dem Grundregelwerk, dann solltest du nicht über 10RP gehen.

Strikt nach Regeln sehe ich folgende Möglichkeiten, und gehe dabei von D&D 5 Dragonborn aus, nicht 3.5:

Typ: Drache (10RP)
- 18m Dunkelsicht
- Dämmersicht
- Immun gegen Schlaf und Paralyse

 

Größe: Mittelgroß (0RP)
Geschwindigkeit: 9m (0RP)
Standardattribute (+2 STR, +2 CHA, -2 DEX) (0RP)
Standardsprache (Gemeinsprache, Drakonisch) (0RP)
Energieresistenz: 5 gegen das eigene Element (1RP)
Übernatürliche Fähigkeit (1/d): Odemwaffe (1d6, 4,5m Kegel oder 6m Linie) (1RP)


Gesamt: 12RP

Hier habe ich direkt "Drache" als Typ gewählt, weil es streng nach den Regeln die einzige Möglichkeit ist sowohl die Energieresistenz als auch die Odemwaffe auf einem Charakter zu bekommen. Ich würde an der Stelle die Regeln etwas aufweichen (mehr dazu aber später), denn 12RP sind schon etwas viel, wenn auch nicht gamebreaking. Die Dracheneigenschaften (Dunkel-/Dämmersicht und Immunitäten) sind Overkill, wenn man lediglich versucht einen Dragonborn nachzubauen, und die D&D5 Dragonborn haben die meines Wissens auch nicht.

Eine Alternative:

Typ: Humanoid (Reptiloid) (0RP)
Geschwindigkeit: 9m (0RP)
Flexible Attribute (+2 STR, +2 CHA) (2RP)
Standardsprache (Gemeinsprache, Drakonisch) (0RP)
Übernatürliche Fähigkeit (1/d): Odemwaffe (1d6, 4,5m Kegel oder 6m Linie) (1RP)

Hier ist die Resistenz nicht drin, weil es - wie gesagt: streng nach Regeln - mit einem Humanoiden nicht geht. Dafür sind es auch nur 3RP. Dieses Volk würde ich rein balancingtechnisch in einer meiner Runden zulassen, aber den Spieler eindrücklich darauf hinweisen, dass dieses Volk etwas underpowered ist. Das Bonustalent der Menschen etwa ist 4RP wert, die Fertigkeitenränge nochmal 4. Freilich könnte man hier die Odemwaffe noch weiter ausbauen, aber da sie nach den Regeln nicht skaliert verschiebt das nur den Zeitpunkt, an dem sie nutzlos wird. Man könnte auch weitere Eigenschaften hinzufügen, um das Volk etwas zu buffen, die dann aber die "originalen" Dragonborn nicht haben.

Ich würde da stattdessen einfach ein bisschen Houseruling ansetzen, und etwas in dieser Art bauen:

Typ: Humanoid (Drakonisch) (0RP)
Geschwindigkeit: 9m (0RP)
Flexible Attribute (+2 STR, +2 CHA) (2RP)
Standardsprache (Gemeinsprache, Drakonisch) (0RP)
Übernatürliche Fähigkeit (1/d): Odemwaffe (2d6, 4,5m Kegel oder 6m Linie, Der Schaden erhöht sich auf 3d6 auf Level 6, 4d6 auf Level 11 und 5d6 auf 16 (das bewerte ich einfach mal mit 5RP: Einer für die Odemwaffe an sich, einer für den zusätzlichen 1d6 am Anfang und 3 für den skalierenden Schaden)
Energieresistenz: 5 gegen das eigene Element (Weil es kein Drache oder Externar ist, was Voraussetzung für die Resistenz wäre, sag ich einfach mal das sind 2RP)

Damit landen wir bei 9RP, sind damit voll im Rahmen und haben so nahezu eine Kopie des D&D5 Dragonborn.

Die Odemwaffe ist nach wie vor nicht die "Hauptbewaffnung" mit ihrer Begrenzung auf einen Einsatz pro Tag und ihrem mittelmäßigen Schaden, aber das soll sie ja auch nicht sein. Gleichermaßen ist sie aber, weil sie skaliert, auch nie nutzlos. Der Rettungswurf wäre Reflex gegen 10 + die halbe Charakterstufe + Konstitutionsmodifikator.

Die Energieresistenz ist nett, aber ich würde die Racial Traits einiger der Grundvölker nicht gegen sie eintauschen. Ich würde vermutlich sogar noch Dämmersicht (1RP) mit draufpacken, denn die hat eh jeder und sein Hund (gut, Hunde haben sie wirklich ).

Das sollte so auf jeden Fall spielbar sein.

Addendum: Ich wehre mich seit längerem dagegen, einen meiner Spieler einen Dragonborn spielen zu lassen. Nicht aus Balancinggründen, sondern weil ich der Meinung bin, dass Drachen in einer nicht Drachenzentrischen Kampagne nunmal besser zum NPC, noch besser zum BBEG taugen als zum PC. Nun ist mir klar, dass Dragonborn keine Drachen sind, aber ich habe nicht den Eindruck, dass dem besagten Spieler das ebenso klar ist. Die Entscheidung ob man ein wie auch immer geartetes Volk aus Zusatzregelbüchern, 3rd Party Regelbüchern oder eben aus eigener Fertigung zulässt sollte weniger vom Balancing abhängen, denn von den Spielern und dem Kampagnensetting.

Reply Edited on 06/12/2017 11:07 AM.

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Re: News: D&D 5 auf Deutsch

from Neuntausend on 05/31/2017 10:00 PM

Ui, da muss ich ja nun aufpassen, wenn ich über schlampige Ulisses-Übersetzungen meckere.

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Re: [Pokemon Sonne&Mond] Nerdpol Pokemon League

from Neuntausend on 05/08/2017 08:27 PM

Wenns noch läuft würd ich gern mitmachen, aber wenns darum geht Ligasysteme zu verstehen bin ich komplett doof. Kann mir jemand erklären was genau ich Schritt für Schritt tun müsste um mitzumischen? Warum ich das mache und wie das alles hintenrum funktioniert ist mir eigentlich egal. :v

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Re: Such Gruppe [Pathfinder] [DSA] [D&D]

from Neuntausend on 05/01/2017 11:34 AM

Gutes Spielleiten kommt nur durch Übung. Manche haben es vielleicht im Blut, aber das dürften die allerwenigsten sein. Alle anderen müssen sich die Fähigkeit ein Spiel zu leiten aneignen, und das geht nur, indem man es tut.

Regelfestigkeit ist dabei zweitrangig. Ich zum Beispiel halte es so, dass ich von meinen spielern erwarte, dass sie mir als Spielleiter sagen, wie ihre Klasse funktioniert, und nicht umgedreht. Ich kann mir unmöglich merken wie jeder Zauber und jedes Talent funktioniert, aber die Spieler haben sich ihre Charaktere doch selbst erstellt. Sie haben genau diesen Zauber oder dieses Feat doch nicht grundlos gewählt, und wissen schon, was es tut.
Und wenn man doch mal in einer situation ist, wo keiner weiß wie etwas funktioniert, dann schlägt man eben nach. Und wenn man auf die schnelle nichts findet, dann wird eben schnell eine Hausregel eingeführt und hinterher nachgeschaut wie es wirklich funktioniert. Im Zweifelsfall würfelt man einfach mal einen W20 und entscheidet die Probe so.

Manchen Leuten liegt Spielleiten auch gar nicht, und die werden nie ein wirklich guter SL. Aber auch das weiß man nicht, wenn man es nicht versucht hat. Mach halt einfach mal einen Oneshot und schau wie es läuft. Hol dir einen Spieler ins Boot, der die Regeln gut kennt, wenn du selbst es nicht tust. Den kannst du dann bei Bedarf fragen, und das geht schneller als nachzuschlagen.

Der eigentliche Faktor ist, dass Spielleiten gerade bei D20 systemen oft ne ganze menge arbeit ist, und viele leute immer weniger Zeit dafür haben. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Spieler einfach mal von dieser Idee loskommen man müsse x Jahre Erfahrung und bombenfeste Regelkenntnis haben um ein Spiel zu leiten, denn das ist einfach nicht wahr. Und je mehr Leute bereit sind, ein Spiel zu leiten, desto größer ist die Chance, dass einer darunter ist, der auch die Zeit dazu findet, und desto öfter wird gespielt.

Kurz: Leite! :)

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