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Saimud

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Re: [21.05.2019] #FdT - Horror im Rollenspiel

from Saimud on 05/23/2019 04:35 PM

Ich kann mich Lauri nur anschließen, Horror im Rollenspiel ist sehr wohl möglich - aber es ist durchaus eine hohe Kunst, und es kommt sehr auf die Spielrunde an. Und es muß von allen gewünscht werden. Es hilft sehr, wenn man seine Runde kennt und weiß, worauf sie anspringen.

Natürlich ist das Setting wichtig - in einem Fantasysetting oder ähnlichem Superheldenszenario, in dem üblicherweise die Spielfiguren nur so von Muskeln und magischer Artillerie strotzen, ist das natürlich schwer. Wenn die Gruppe in der Stimmung "wir gehen jetzt was plattmachen" ist, dann lass es lieber. Ein wichtiger Faktor ist die absolute "Verletzlichkeit" der Figuren. Deshalb können "Helden" in Horrorsystemen meistens fast gar nix - es gehört zum Konzept, sich seiner Sache nie sicher zu sein, schwach und verletzlich zu sein. Das fällt nicht jedem leicht zu spielen, und erfordert eine gewisse Reife. Die Hauptfigur im Horror weiß, dass das was sie gleich tun wird sehr gefährlich ist und sie gleich sterben wird - tut es aber trotzdem.

Dann muß man auch unterscheiden, dass es sehr viele unterschiedliche Spielarten von Horror gibt. Splatter, Grusel, Survival, Psycho, Cosmic, etc. und jedes dieser Genre wird anders bedient und setzt andere Stilmittel ein, und verschiedene Leute springen auf Unterschiedliches an. Man kann es natürlich mischen - ich leite z.B. eine Zombie-Apocalypse-Kampagne, die meistens in Richtung Survival Horror geht. Trotzdem gibt es auch Spielabende, die richtig gruselig sind (ein einzelnes untotes Kind jagt die Gruppe in einem alten Gewölbe, und schlägt - wie im Film Alien - immer zu, wenn man es am wenigsten erwartet) und andere die eher taktischer oder survivalistischer sind.

Dann noch ist die Qualität des Spielleiters entscheidend. Hier ist Improvisationstalent sowie ein Auge für richtige Detail im richtigen Moment wichtig. Denkt man daran, auch außerhalb des üblichen Spektrums zu beschreiben wie Temperatur (mitten im Sommer sinkt in Sekundenschnelle in einem Zimmer die Temperatur so stark, dass der Atem dampft), Gerüche, oder Geräusche, die sich dynamisch verändern und hinter denen eine noch unsichtbare Intelligenz offensichtlich scheint aber eigentlich doch nicht sein kann (Stichwort: Mindfuck), kann es schon recht spannend und auch gruselig werden.

Und dann natürlich Einsamkeit. Sowohl als Figur, als auch als Spieler. Maximal vier Spieler, besser sogar 3 oder nur 2, und die auch noch so oft es geht aufteilen. Da reichen dann noch ein paar dunkle Gewölbe, und gestandene Abenteuerer machen sich regelrecht ins Hemd.

Dies nur noch als Ergänzung zu Lauri7x3, der schon sehr viele schöne Punkte aufzählt.

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Saimud

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[Savage Worlds] War of the Dead - 1 Spieler/-in gesucht (offair / Roll20)

from Saimud on 03/25/2019 12:22 PM

Hallo NerdPol,

ich leite eine Savage Worlds Gruppe im War of the Dead-Setting (Apokalypse ähnlich Walking Dead) mit 3 Spielern Ü30 online auf Roll20 und wir suchen noch für den letzten Gruppenplatz einen zuverlässigen Neueinsteiger, bevorzugt weiblich. Gespielt wird immer 14tägig Montag abends, 21:30 Uhr bis open End (meistens ca 24.00 Uhr).

Bei Interesse mehr Info auf Roll20 oder gerne auch direkte Message an mich. Bitte vor der Anmeldung für den freien Gruppenplatz die Details der Gruppenvorstellung lesen, hier der Link: War of the Dead

WotD_Calm_Seas_Yachthafen_500px.jpg

Das Spielesetting
War of the Dead
ist ein hierzulande etwas unbekannteres Setting für das Savage Worlds Rollenspielsystem, das als Kampagne die Spieler in ein apokalyptisches Szenario unserer Gegenwart eintauchen läßt. Nach dem Vorbild bekannter Fernsehserien wie The Walking Dead oder 24 Days Later begann die Handlung mit dem Ausbruch der Apokalypse am 09.09.2017. Während die Welt in Chaos versank, befand sich die Gruppe auf der Jungfernfahrt des luxuriösen Kreuzfahrtschiffs MS Pinnacle, in dem die Charaktere eine zweiwöchige Karibik-Kreuzfahrt gebucht hatten. Was eine unvergeßliche Reise zu werden versprach, verwandelte sich schnell in einen Albtraum, als ein unerwarteter Todesfall eine Kette grauenhafter Ereignisse lostrat, die in kürzester Zeit dreitausend Menschen an Bord in einen Überlebenskampf nie gekannten Ausmaßes stürzte. Mittlerweile, fast 3 Wochen nach dem Ausbruch, haben die Überlebenden das amerikanische Festland erreicht, doch die vermeintliche Sicherheit der Küste führte sie direkt in die Fänge einer marodierenden Biker-Gang, die gnadenlos mit dem Recht des Stärkeren die neue Weltordnung nach dieser globalen Katastrophe demonstriert.

Die Gruppe:
Spieler und Spielleiter sind Rollenspieler der Alterklasse 30+ (nach oben offen ;)), beruflich/familiär bedingt mittlerweile quer über Deutschland verteilt. Neu zusammengefunden haben wir durch die Möglichkeiten des Online-P&P, und durch die Entscheidung für den Wechsel auf das Savage Worlds Regelwerk, das schnelles, actionreiches aber auch anspruchsvolles Rollenspiel trotz einfacher Regeln ermöglicht. Gespielt wird fest 14-tägig Montag abends ab 21:30 Uhr bis open End (meistens ca. 24 Uhr), der Spielrhythmus ist allgemein bekannt und man "trifft sich" online ohne vorherige Absprache.

Mehr Details siehe Gruppenvorstellung auf Roll20.

Reply Edited on 03/25/2019 03:38 PM.

Saimud

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Re: rat für die systemwahl

from Saimud on 03/13/2019 02:01 PM

Tatsächlich gilt für viele Pen&Paper Spiele: "Regelsystem = Setting". DSA, Shadowrun oder Midgard sind hier gute Beispiele. Die Regeln sind so spezifisch an die Welt/Hintergrund angeflanscht, dass eine Trennung nicht möglich ist, ohne das Spielgefühl stark zu beeinträchtigen.

Dem gegenüber stehen dann sog. "generische" Rollenspielsysteme, die also zunächst als neutrale Regelwerke existieren. Für diese Systeme gibt es dann eine gewisse Anzahl an "Settings". Du kannst mit einem generischen Regelsystem also wahlweise Science-Fiction, Fantasy, Horrorwelten, etc. bespielen, und greifst dabei jedesmal auf den gleichen Kern an Regeln zurück, die dann nur noch settingspezifisch angepasst werden. Die Beispiele hierfür nennst du selbst, weitere wären GURPS oder Apocalypse World.

Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Derzeit wird der Markt nach wie vor von den Klassikern (Regelsystem = Setting) dominiert, allerdings neigen neuere Systeme und insbesondere Indie-Projekte eher zur Trennung von Regeln und Setting.

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Saimud

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Re: Frage zur Dokumentation einer Kampagne

from Saimud on 10/02/2018 11:16 AM

Roll20 ist das Tool des Stunde wenn es darum geht, Spielerinfo zu verwalten. Charakterbögen, Handouts, Karten, Fotos werden dort abgelegt und den Spielern bei Bedarf zugänglich gemacht. Jedes erstellte Spiel hat bei Roll20 auch ein eigenes kleines "Unterforum", das wir z.B. für das Tagebuch nutzen, das die Spieler über das laufende Spiel mitschreiben.

Zur eigentlichen Abenteuervorbereitung benutze ich Onenote von Microsoft (ist in vielen Officepaketen mit drin, gibts auch kostenlos von MS), was viel flexibler und strukturierter ist als Word oder Excel. Es ist ein Notizbuchprogramm, in dem Man per Pen oder auch über die normale Tastatur Notizen, Diagramme, Bilder, Tabellen usw. flexibel ablegen und beliebig verschieben und neu anordnen kann. Die Dokumentseiten kann man Strukturieren (ähnlich einem Karteikasten) und sehr übersichtlich gestalten. Ich habe die Onenote-Savedatei auf Onedrive abgelegt und habe somit über die Cloud von überall zugriff darauf. Kann ich wärmstens empfehlen.

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Saimud

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[War of the Dead] Setting hierzulande unbekannt?

from Saimud on 04/25/2018 03:44 PM

Hi allerseits,

in der Hoffnung, dass ich hier nicht mehr der einzige verbleibende Fan des Savage Worlds Systems bin - ist das Apokalyptische Setting War of the Dead hierzulande praktisch unbekannt? Google findet kaum etwas in Deutschland...

Ich habe diese epische Mega-Kampagne auf Roll20 gestartet und wir haben einen Riesenspaß. Bei der Größe der Kampagne dürfte die Gruppe noch gute 7 Echtjahre zu spielen haben, falls wir ohne Pause dranbleiben (2-wöchentliche Sessions), insofern...

Gibt es noch jemanden, der sich die Arbeit einer Übersetzung gemacht hat und Interesse hat, mit mir Material zu tauschen?

Grüße,

Saimud

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