Charaktere - Idee, Ausbau, Hintergründe

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gnostIkR

31, male

Posts: 21

Re: Charaktere - Idee, Ausbau, Hintergründe

from gnostIkR on 03/13/2017 06:25 PM

Meistens läuft die Charaktererstellung bei mir so ab das ich mich erstmal ne Zeitlang mit dem Setting beschäftige und es auf mich wirken lassen. Dann schaue ich mir die verschiedenen Archetype oder Klassen (wenn njcht klassenlos) an und lese mir ihre Beschreibungen immer wieder durch, und dann irgendwann mache ich mir einige geistige Notizen und lege einfach los. Mir geht es jedoch im Kern eher darum einen stimmigen Charakter zu erschaffen der aber trotzdem nicht so 0815 rüberkommt, bin mich da aber von Zeit zu Zeit am ausprobieren. Effektivität wie auch alles was Richtung Powergaming geht war für mich immer eher uninteressant, solange der Charakter im großen und ganzen was taugt.

Und zum Schluss gibt es noch ein paar Hintergrundinfos für ihn/sie, meistens aber wenig mehr als ne halbe A4 Seite. Eine Kurzbiographie muss es dann nicht unbedingt sein. Ist aber auch nicht immer gleich bei mir, je nach Tag und "Inspiration".

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Zarathustra
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Re: Charaktere - Idee, Ausbau, Hintergründe

from Zarathustra on 09/03/2013 12:16 PM

Ich antworte mal auf den Startpost, denn ich habe hier nicht ales gelesen.

Ich habe das Glück, dass mir reichlich Charaktere "zufliegen" wenn ich mich für einen Hintergrund begeistern kann. Dann ahbe ich nicht nur die Qual der Wahl, sondern auch einen harten Überschuss. Der darf dann meist dafür herhalten tief asugearbeitete NSC vorzuhalten für eigene Projekte/Chroniken/Abenteuer. Macht einfach Freude etwas zu leiten wo man fast jeden NSC sowieso auch gerne mal als Spieler gespielt hätte.

Ist ein ziemliches Luxusproblem, könnte aber auch einfach daran liegen, dass ich kaum was anderes in meiner Freizeit tue als mich mit Rollenspielkram zu beschäftigen.

Wenn ich mich dann entschieden habe einen Charakter zu spielen, dann schaue ich mir das Regelsystem an (+Hausregeln der Gruppe in der er zum einsatz kommen soll) und versuche ihn so, wie ich ihn mir vorstelle, mit den zur Verfügung stehenden Regeln möglichst exakt abzubilden. Effektivität und Powergaming sind für mich vollkommen uninteressant. Mir geht es ausschließlich um Authentizität.

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PurpleTentacle
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Re: Charaktere - Idee, Ausbau, Hintergründe

from PurpleTentacle on 08/05/2013 06:59 PM

Früher (vor über 10 Jahren oder so) stand ich total auf seitenlange Hintergrundgeschichten und Fragebögen.
Heute bin ich da ganz anders gestrickt (eher wie der Tarin). Ich erstell mir einfach einen Charakter der zur Gruppe/Kampange/Setting/Thema passt und auf den ich Bock habe. 
Je nach System, muss ich um bestimmte Charakterhintergründe eh Gedanken machen (z.B. bei Fate die Aspekte oder bei Trail of Cthulhu die Sources of Stability). Der Rest ergibt sich dann beim spielen.
Der Dungeon Crawl Classics Ansatz gefällt mir im übrigen auch sehr gut, da wollte ich mich in den nächsten Monaten auch nochmal intensiver mit beschäftigen.

Vielleicht würd ich mir für eine groß angelegte, epische Überkampange mehr Arbeit für meinen Charakter machen, aber sowas hab ich schon lange nicht mehr gespielt.

Der Amel hat übrgens einen schönen Artikel zu dem Thema geschrieben:
http://bucheibon.wordpress.com/2013/04/03/warum-abziehbildcharaktere-etwas-gutes-sind/

Reply Edited on 08/05/2013 07:09 PM.

Tarin

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Re: Charaktere - Idee, Ausbau, Hintergründe

from Tarin on 08/04/2013 10:10 AM

Whoa, was für ein Riesenbeitrag. Ich antworte jetzt einfach mal nur auf "meinen" Teil, sonst wirds glaub ich zu unübersichtlich.

 

zum sehr kurzen Charakterhintergrund:

Auch eine Variante die sicher gut funktionieren kann. Ich persönlich könnte das glaube ich nicht, da ich sehr gerne sehr viel von meinem Charakter weiß - im Vorfeld. :)
Siehst du, und ich nicht. Ich bin eher neugierig und warte ab, was mit dem Charakter so passiert. Und ob er überhaupt überlebt.

 

zu "Alle spielen Nichtskönner"

Stelle ich mir auf der einen Seiten natürlich sehr amüsant vor, auf der anderen allerdings auch sehr schwierig. Wenn alle irgendwie naja... "nichts" können ist es auch schwierig ein richtiges Abenteuer zu bestreiten, oder?

Nö, wieso? Beispiel: In meinem Standardsystem (LabLord) hat ein Level 1 Magier genau 1-4 Trefferpunkte, ein normales Schwert macht 1W8 Schaden ohne weiteren Abzug durch Rüstung etc. Er kann genau einen Zauberspruch, den er einmal pro Tag anwenden kann. Und selbst der Krieger hat anfangs nur 1W8 Trefferpunkte. Das könnte man durchaus als Gruppe von Nichtskönnern titulieren. Der Reiz liegt darin, alles andere als heldenhafte Charaktere durch gefährliche Situationen zu schleusen, sie nach Möglichkeit die ersten paar Level überleben zu lassen und dabei zuzusehen, wie aus eher motivierten als kompetenten Luschen nach und nach Helden werden, die für ihre Taten, nicht für ihre nach wie vor meist durchschnittlichen Werte berühmt sind. Also die, die überleben. Erfahrungsgemäß braucht es ein paar Anläufe, bis es mehrere Charaktere so auf die dritte, vierte Stufe geschafft haben ;)

 

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koali
Admin

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Re: Charaktere - Idee, Ausbau, Hintergründe

from koali on 08/04/2013 08:46 AM

So schwierig sind magisch begabte Charas gar nicht finde ich.
OK man muss als Anfänger auch die magieregeln extra lernen... das ist ne Hürde... aber wenn man es einfach hält, ist das nicht so kompliziert.

Elfen hingegen sind in DSA z.B. sehr schwer!
Das liegt an ihrem speziellen Hintergrund, der sich doch erheblich von dem normalen Elfenbild abhebt.

Was ich für nen Einsteiger auch immer gern empfehle ist ein unbewusst zaubernder Chara. Ein  Viertelmagier, der sich seiner Kräfte gar nicht bewusst ist. Aber in gewissen Situationen halt Außergewöhnliche Kräfte hat.
Sei es das Tier, das ihn plötzlich nicht mehr angreifen will sondern Flieht (kusch)... der Chara in einer Notsituation plötzlich sehr schnell laufen kann... (Axxeleratus)... usw...

Das Zaubern übernimmt dann meist der Meister für dich. Und es gibt deinem Chara direkt die Ausrde warum er sein bisher so geordnetes Leben verlässt. Evtl ist er seiner Umgebung unheimlich geworden, weil seine zauberei etwas unbeherscht immer stärker hervorbricht. Auch in ungelegnen Momenten. Daraus könnte der Meister sofort ein abenteuer stricken. Und eien Hintergrundgeschichte würzt das umso mehr...

Dazu bekommt man eben auch einen etwas anderen Chara mit viel mystic.

Wenn du nen Magier spielen willst, lont es sich immer sich heutige Wissenschaftler, wie Chemiker oder so vorzustellen...
Denn nichts andres sind magier in Aventurien. Wissenschaftler. Bücherwürmer und Forscher.
Das zu spielen ist nun auch nicht sooo schwer.

Wenn du nen Zwerg magst dann kanst du natürlich da auch fündig werden, vom gutmütigen hobbitmäßigen Hügelzwerg bis hin zum stoischen Ambosszwergenkrieger...
Auch Magisch begabte Geoden... sind möglich...


Wenn du hilfe brauchst bei Charaideen, oder Entwicklung... wir helfen dir sicher gern auf Ideen zu kommen.

Wichtig wäre ne Grundsätzlich idee...
lass dich da einfach von bekannten Geschichten, Bildern oder Texten aus dem Regelbuch inspirieren.


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MindOfTheMa...

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Re: Charaktere - Idee, Ausbau, Hintergründe

from MindOfTheMadHatter on 08/04/2013 01:21 AM

@MissBookpassion:
Nur, dass ich zeichne, heißt nicht, dass ich es auch kann. xD Ich habe extra "skizzieren" gesagt, weil ich nicht der Typ für Detailzeichnungen bin, aber das ist ohnehin nur reine Übungssache!
Der Spruch ist im Übrigen selbst geklaut Weiß gerade gar nicht, ob vom Anguy oder vom Umbreon

So, nungut, das mit dem Charakter: war vielleicht nicht ganz leicht zu verstehen, wenn man das System nicht kennt.
Es geht halt darum, dass er zu Lebzeiten davon ausgegangen ist, dass es nichts Mächtigeres als den Menschen gibt. Für ihn ist alles nicht-menschliche minderwertig und Götter gibt es für ihn nicht. (Ein rassistischer Antitheist eben.) Als er dann aber aus seinem Grab wieder aufersteht, sieht er sich selbst als wandelnde Leiche. (Auf andere wirkt das nicht so stark, ist wieder systembedingt^^') Dafür, dass er nun als lebender Toter weiterexistiert, kann kein Mensch verantwortlich sein, das weiß er. Nur passt es eben auch nicht in sein Weltbild, dass etwas anderes die Macht dazu hat. Das ist der Ausgangspunkt zur Charakterentwicklung: ein vollkommener Bruch mit den alten Wertevorstellungen der Person.
Hoffe, so ist das besser verständlich.

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MsBookpassion

29, female

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Re: Charaktere - Idee, Ausbau, Hintergründe

from MsBookpassion on 08/03/2013 10:38 PM

Hallo zusammen 

So, jetzt nehm ich mir mal die Zeit. 
@Zwerpaladin88:
Das finde ich persönlich auch unheimlich spannend - eine Figur zu spielen, die man im eigentlichen Leben nie sein würde. Sich Charaktereigenschaften zu geben, die man selbst nie ausleben könnte. 
Wobei ich mich oft dabei ertappe, dass meine Figuren oft sehr viel von mir selbst haben... xD Ich weiß auch nicht woran das liegt. Aber du hast schon Recht, zu Stress sollte das ganze sicher nicht ausarten. Denn letzten Endes ist es ein Spiel und das soll Spaß machen!
Ich kenn mich zwar mit den ganzen Rassen und ihren besonderen Merkmalen nicht so aus, aber die Zwerge die ich kenne sind mir sehr sympathisch :) Daher kann ich das verstehen.

@Newman1987:

Ausserdem versuch ich meinem held noch 1-2 eigenheiten zu geben, die mich einschränken.

Ja, das finde ich auch wichtig. Denn wenn man einen total perfekten, absoluten super Helden erschafft, dann ist das Spiel irgendwie auch langweilig finde ich. 
Daher sollte das schon ein Muss sein, das ein Held zumindest einen Makel hat der ihn irgendwie einschränkt. Finde ich gut. 

@Xenophero:
In der Regel sogar ganz unabhängig davon dass ich gerade einen neuen Charakter brauche.

Ach, ich vermisse diese Zeiten, als mir das auch noch passiert ist. "Früher" als ich noch wie wild eigene Geschichten geschrieben habe und das Schreiben irgendwie ein Teil von mir war, da sind mir auch stets und ständig Charakterideen durch den Kopf geschossen... Ich vermisse das Gefühl :( 

Doch bevor es losgehen kann muss der Hintergrund gemacht werden.

Hintergrundgeschichten finde ich sowieso immer sehr interessant, dass gibt dem Charakter erst noch Tiefe :) 

Wow, das du so ein großes Arsenal an Figuren hast - das ist beeindruckend!

@Glgnfz:
Es geht davon aus, dass man zum Helden nicht geboren wird, sondern es sich erarbeiten muss.

Ist auf jeden Fall ein interessanter Ansatz. Wenn man so gar nichts von dem Charakter weiß und mit ihm zusammen quasi ins kalte Wasser geschmissen wird. Kann seine Vorteile haben, aber auch seine Nachteile. 
Ich hätte die Befürchtung, dass ich mich mit dem Charakter nicht identifizieren kann, wenn ich ihn mir nicht selbst erdacht habe. Wenn ich ihn vorgesetzt bekomme - auch wenn ich noch nichts von ihm weiß - dann ist er doch irgendwie nicht von mir. Gut, so umgeht man das Risiko, dass sich die Spieler den ultra Superhelden erschaffen wollen, aber das kann man ja vielleicht auch anders lösen

@Lars de Grey:
Mit elektronischen Tools wie helden.jar oder anderen Charakter Generatoren ist so ein Held schnell geboren.

Ich finde es bemerkenswert wie viele von euch hier mit Generatoren arbeiten... :)

Bei der Hintergrundgeschichte überlege ich mir halt, warum meint Charakter so ist, wie er ist (gern auch als halbe Seite Lebensgeschichte). Was ihn antreibt, was er mag und was er nicht mag.

Ja, das finde ich auch sehr wichtig. Denn man kommt sicher immer mal in eine Situation, wo man abwägen muss - würde meine Figur das jetzt tun, oder hätte sie vielleicht Angst, Aberglaube oder würde sie todesmutig in die Schlacht ziehen. Und vor allem warum ist das so? Warum schreitet er todesmutig in die Schlacht? Warum würde er lieber wegrennen? Alles hat schließlich einen Grund. 

[..] aber die Charakterdarstellung ist viel feiner, weil man eben Ms. Bookpassion sein kann, die tagsüber einem Beruf nach geht und sich Abends durch spannende Literatur verleitet sieht, mit Waffengewalt in der Nachbarschaft für Recht und Ordnung zu sorgen.

Das gefällt mir. :))

@Frank Voigt:
Ich gehe mal davon aus, dass "DA" deviantArt ist? Ja, ich finde diese Seite wirklich großartig. Damals als ich mein Soziales Jahr gemacht habe, habe ich dort Bilder ausgedruckt und sie für meine Kreativ-AG mit den Kindern benutzt. Die sollten sich zu den Bildern dann nämlich auch Geschichten oder Figuren oder sonst irgendwas einfallen lassen. Und das hat super funktioniert. :)
Eine richtig gute Methode. 
Falls "DA" doch was anderes ist, bitte klär mich auf. 

Aber um die Wahrheit zu sagen, oftmals "entstehen" die Persönlichkeiten meiner Charaktere erst vollkommen im Spiel, vor allem in Reaktion auf die Charaktere der anderen Spieler. Da lerne ich meinen Charakter dann erst richtig kennen. Und nach ein paar Sessions ist man dann viel sicherer darin, ihn/sie zu spielen.

Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Als ich meine Lexie Shaw (Nosferatu-Dame) entwickelt habe, war sie nur eine Skizze in meinem Kopf. Aber nach der ersten Spielrunde kannte ich sie schon ein wenig besser, auch wenn sie mir teils noch ein wenig fremd ist - einfach weil wir uns noch nicht so gut kennen. Aber mit mehr Spielpraxis würde das sicher nach und nach besser werden :)

@ChosenPariah
Aber jetzt kommt es mir mehr auf den Charakter als auf die Werte an, die ein Charakter für seine Klasse hat.

Ja, darum sollte es auch gehen finde ich. Klar ist es gerade im Rollenspiel wichtig, was ein Charakter kann, worin er stark ist und was er gar nicht kann. Aber ich finde die Figur an sich eben auch wichtig - denn wenn ich keine Ahnung von dem Charakter meiner Figur habe, dann kann sie noch so tolle Werte haben - spielen werde ich sie so garantiert nicht können. Finde ich!

Der Hintergrund bei meinen Charakteren ist immer gut ein bis zwei Seiten lang. Ich schreibe dort woher er stammt, was er schon alles erlebt hat in seinen Leben, ob er Bekannte oder Freunde hat, und was ihn jetzt genau dort hinführt.

Wow, das finde ich schon eine Menge Arbeit. Aber auch gut um sich wirklich in seine Figur hineinzuversetzen. :)

@MindOfTheMadHatter:
[..] Das wirft dann sein ganzes Weltbild durcheinander, da nur Götter dafür verantwortlich sein können, deren Existenz er jedoch immer verneinte.

Ich muss gestehen, dass ich den ersten Absatz deines Beitrags dreimal gelesen habe und immer noch nicht sicher bin, ob ich alles verstanden habe.  Aber es klingt interessant und nach einem sehr interessanten Charakter. :)

[...] zeichnerisch skizziert [...]

Da bin ich ja schon ganz neidisch, weil hier anscheinend sehr viele von euch zeichnen können... und mich macht das echt traurig und neidisch zugleich, weil ich künstlerisch so gar nicht begabt bin - aber ich wäre es gern, weil ich so viele Bilder im Kopf habe... :(

"Gut geklaut ist besser als schlecht ausgedacht"

Schöner Spruch! xD

@indie:
Früher hab ich mich dann hingesetzt und erstmal gezeichnet.

Da schon wieder jemand... *hach* Das ist echt fies. 

Für mich ist es daher sehr wichtig, dass meine Charaktere auch Macken und Nachteile haben, die man im Rollenspiel auch unterbringen kann. (Wer ist schon perfekt?) Und damit mein ich keine Nachteile, die mir mehr Generierungspunkte liefern und danach nur noch eine nebensächliche Bedeutung haben. So eine Macke kann auch gerne ab und zu meinen Charakter im Spiel hindern bzw. das Spiel erschweren.

Das würde ich gern unterschreiben. Denn das finde ich ganz wichtig! 
Habe ich glaube ich weiter oben schon geschrieben, dadurch wird ein Charakter eben erst lebendig und auch glaubwürdig. 

So kann ich mich auch immer wieder schnell in ihn hineinversetzen, indem ich vor (und auch während) einem Abend die entsprechende Broschüre überfliege.

Das ist eine super Sache :) 

@Tarin:
Kurz ist immer gut. :)
Ein Charakter bekommt einen Namen und ein grobes Konzept, das sich in ein oder zwei Sätze pressen lässt. Alles weitere entwickelt sich im Spiel.

Auch eine Variante die sicher gut funktionieren kann. Ich persönlich könnte das glaube ich nicht, da ich sehr gerne sehr viel von meinem Charakter weiß - im Vorfeld. :)

@Lars de Grey (die Zweite ):

Ich bin zwar mit den DSA-Regeln noch so gar nicht vertraut, aber ist es denn nicht prinzipiell möglich so einen "Normalo" zu spielen und ihn trotzdem zum Helden werden zu lassen? Oder ist der Weg bis dahin einfach zu weit? 
Klar, wenn in der Gruppe neben diesem "Normalo" nur gut ausgebildete Krieger unterwegs sind, dann ist das sicher eine Sache die weniger gut funktioniert. Aber prinzipiell finde ich die Idee eigentlich gar nicht schlecht. Denn meist sind die besten Abenteurer doch schon immer ganz normale Menschen gewesen, oder? 

@Tarin:
Ausnahme: Alle spielen Nichtskönner und wir erfreuen uns der Amateure, die da durchs Abenteuer stolpern.

Stelle ich mir auf der einen Seiten natürlich sehr amüsant vor, auf der anderen allerdings auch sehr schwierig. Wenn alle irgendwie naja... "nichts" können ist es auch schwierig ein richtiges Abenteuer zu bestreiten, oder?

@Koali:
ich spiele sehr gern magisch begabte Charas, weil sie etwas mystisches haben.

Ja, das kann ich nachvollziehen. Magier und Zauberer und alles was irgendwie magisch ist, finde ich persönlich auch sehr interessant. Nur meist wird mir gesagt, dass das sehr schwer zu spielen sei - vor allem für Anfänger. 


Die Ideen ... naja... ich geh einfach in mich und dann kommts meist schon von selbst.

Das vermiss ich... *-*

Da habe ich mir die Bewegungszaubersprüche in DSA mal durchgelesen udn mir kam die Frage auf... wenn ein Magier all diese Dinge beherscht, warum bewegt er sich dann noch normal? Und Zack Idee geboren. Mein fettleibiger, fauler aber hochinteligenter Magier.. bewegt sich am liebsten gar nicht und wenn dann mit Magie... Der Chara macht mega laune... :)

Das klingt wirklich super. So kann man das natürlich auch machen und es ist sicher eine interessante Lösung, so auf die Ideen für neue Figuren zu kommen. Klingt auf jeden Fall nach einer Menge Spaß :))

@MindOfTheMadHatter (die Zweite ):
Wenn in einer Gruppe mit vier Leuten drei Kämpfer/Kampfmagier/Magier/etc hat und der Vierte dann einen Hausmeister spielt, der nicht einmal weiß, wie man ein Schwert hält, dann hat der es schwer, sich in die Gruppe zu integrieren, vor allem im Kampf.

Ja, das war mir ja weiter oben auch schon durch den Kopf gegangen. Das denke ich eben auch, das kann dann schon etwas komplizierter werden. Und macht dem betreffenden Spieler wahrscheinlich auch nicht viel Spaß, weil er sich ja nicht wirklich einbringen kann. Zumindest im Kampf... je nachdem was er für andere Talente zu bieten hat. 



Sooo, ich hoffe ich habe niemanden übersehen. 
Tolle Diskussion und danke für all die tollen und inspirierenden Beiträge - freue mich natürlich über weiteren Austausch. 
Gute Nacht und liebe Grüße, 
Jacky ♥

Liebe Grüße, Jacky 

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MindOfTheMa...

23, male

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Re: Charaktere - Idee, Ausbau, Hintergründe

from MindOfTheMadHatter on 08/02/2013 01:37 PM

Da gebe ich Tarin recht.
Die Sache ist halt, dass die Gruppe schon auf einem Level sein sollte, was die Fähigkeiten angeht. Wenn in einer Gruppe mit vier Leuten drei Kämpfer/Kampfmagier/Magier/etc hat und der Vierte dann einen Hausmeister spielt, der nicht einmal weiß, wie man ein Schwert hält, dann hat der es schwer, sich in die Gruppe zu integrieren, vor allem im Kampf. Während nämlich drei Viertel der Gruppe eine Untotenarmee bekämpfen kann der Hausmeister nur weglaufen, aber die Zombies und Skelette u.U. zu overpowered für ihn sind.
Ich versuch dann da einen Kompromiss zu finden. Mein Beispielcharakter aus dem vorigen Post in diesem Thread z.B. ist Anwalt, aber da er auch kämpfen muss, habe ich ihm Sportfechten als Hobby gegeben, sodass er dann trotz seines Alltagsberufes fähig ist, sich im Fall der Fälle verteidigen zu können.

Aber wie Tarin sagte, kann es auch Spaß machen, wenn alle Charaktere "Schwächlinge" sind, denn wenn einer wegläuft, sollten alle weglaufen.

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koali
Admin

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Re: Charaktere - Idee, Ausbau, Hintergründe

from koali on 08/02/2013 01:27 PM

Cthulhu ist ein System der normalos, da ist es nicht unüblich!

Bei DSA ist das mMn etwas komlizierter. Das System gibt auch den 0815 Bäcker her... aber es wird schon schwierig aus dem einen HELDEN zu machen!

Ich hab bei DSA mal einen Immanspieler gespielt. Das war auch sehr Spaßig... weil er berühmt war in bestimmten Gegenden!

:)

Sonst.. naja wie baue ich mir meine Charas...

ich spiele sehr gern magisch begabte Charas, weil sie etwas mystisches haben.
In meiner Bonner DSA Grupe fehlt meist ein Schukrischer Chara, weswegen ich oft einen solchen Charakter dort spiele...

Die Ideen ... naja... ich geh einfach in mich und dann kommts meist schon von selbst.

Bei Vampire hatte ich 2 gute Ideen, einmal TOM... weil ich schon immer mal nen Hcker spielen wollte...

Alternativ hätte ich auch lust an einem Brujha (schreibt man die so?) gehabt.

Ich schau mir meist die Klöassen oder Berufe/Clans an und lasse mich von möglichen Fähigkeiten inspirieren.

Ein gutes Beispiel ist einer meinen Lieblingscharas mein Horasischer Magier Jesare Dolcevitani. Da habe ich mir die Bewegungszaubersprüche in DSA mal durchgelesen udn mir kam die Frage auf... wenn ein Magier all diese Dinge beherscht, warum bewegt er sich dann noch normal?
Und Zack Idee geboren. Mein fettleibiger, fauler aber hochinteligenter Magier.. bewegt sich am liebsten gar nicht und wenn dann mit Magie...
Der Chara macht mega laune... :)


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Tarin

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Re: Charaktere - Idee, Ausbau, Hintergründe

from Tarin on 08/02/2013 01:12 PM

Bei Chtulhu kann ein Bibliothekar ja auch sehr nützlich sein ;)

Insofern nein, wenn ich klassische Fantasy spielen will, habe ich einen SC, der zumindest auf dem Papier Krieger, Magier etc. ist, also in den vermutlich auftauchenden Abenteuern "mitspielen" kann. Ein absichtlich nichtskönnender Charakter macht mir keinen Spaß. Ausnahme: Alle spielen Nichtskönner und wir erfreuen uns der Amateure, die da durchs Abenteuer stolpern. Etwa wie Level 0 Charaktere im Dungeon Crawl Classics RPG.

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